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Kanuwanderer auf Großer Leipziger Runde im Bärlauchduft

(R.F. Voß) Wie bei der Jahreshauptversammlung des Böllberger SV angekündigt, fand am Samstag, dem 13. Mai 2017, die erste Kanu-Wandertour in diesem Jahr statt. Für dieses Mal sollte es in die Nachbarschaft nach Leipzig gehen, wo sich dank der Phantasie und Kanubegeisterung einiger Stadträte in den letzten Jahrzehnten ein vielfältiges Kanu-Revier entwickelt hat.

Pünktlich um 8 Uhr trafen sich Kirsten mit Söhnchen Anton, Thomas mit Tochter Sarah, Christian, Klaus, Michelle, Silke und Randolf sowie Ralf-Friedrich am Bootshaus. Schnell waren die Boote auf die Autos verladen. Ohne Stau gelangten wir nach Leipzig. Dort stießen als Gäste noch Franziska und Christoph hinzu.

BSV-Kanuwanderer auf Großer Leipziger Runde im Bärlauchduft

Paddeln im Bärlauchduft

Um 10.30 Uhr erfolgte an der Rennbahn Scheibenholz der Start auf der Pleiße. Nach wenigen Paddelschlägen war das Fallwehr erreicht und vor allem die Fahrer in den Zweiern freuten sich, dass sie sich schleusen lassen konnten. Im schönsten Sonnenschein ging es in der von Bärlauchduft geschwängerten Luft einen weiteren Kilometer gegen die schwache Strömung im lehmig-gelben Pleißewasser „bergauf“, bis wir in den Floßgraben abbiegen konnten und nun plötzlich – oh Wunder! – klares Wasser unter dem Kiel hatten. Unter einem dichten Blätterdach und im hellen Sonnenlicht hatte der schmale Wasserlauf fast etwas urwaldartiges. Nach einer halben Stunde wurde der Waldsee Lauer überquert und kurz danach ein weiteres Mal geschleust. Mit anderen Paddlern, vor allem vom Uni-SV Leipzig, drängten sich dicht an dicht ca. 20 Boote in der kleinen Kammer. Kurz danach empfing uns der Cospudener See, dessen Nordstrand wir nach wenigen Minuten erreichten.

Pausen gut genutzt

Dort wurden erstmal die Pausenbrote und Salate ausgepackt. Kirsten reichte köstliche Frikadellen herum. Und es wurde diskutiert, wie es weitergehen sollte: den See überqueren und nach einer ca. 500 m langen Portage auf der Weißen Elster weiterfahren oder die selbe Strecke zurückfahren? Ralf-Friedrich hielt das für ratsamer, weil er Kirsten mit Zweier und Sohn (und sich selbst) das Umtragen ersparen wollte. Da wir für die Rückfahrt wegen des Zeitkorridors für die Befahrung des Floßgrabens noch eine Stunde warten mussten, schlug Kirsten aber vor weiterzufahren, vor allem weil die Wetter-App für den Nachmittag immer noch Gewitter ankündigte. Das fand allgemeine Zustimmung. Thomas fuhr voran, weil er wusste, dass man, um die Umtragestelle zu finden auf einen hohen Schornstein zuhalten muss. Um Kirstens Kräfte zu schonen, nahm Ralf-Friedrich sie in Schlepp. Dank der Hilfsbereitschaft und Umsicht aller wurde die Portage auf asphaltiertem Weg schnell gemeistert.

Interessante Begegnungen auf dem Wasser

An einer Brücke mit kräftigem Schwall – willkommene Spielstelle für Michelle, Christian und Klaus – wurde wieder eingesetzt. Nach einer halben Stunde war das Fallwehr in Groß-Zschocher erreicht. Michelle, Christian und Klaus waren mutig, fuhren die schmale Boots-Gasse hinab und schossen durch die Widerwellen des Unterwassers. Klaus wechselte danach den klatschnassen Pullover gegen die Paddeljacke. „Die hätte ich mir wohl vor der Abfahrt anziehen sollen!“, war sein lakonischer Kommentar. Unterwegs begegnete uns Franz Anton vom Leipziger KC beim Streckentraining. Nicht lange nach dieser aufregenden Begegnung war auch schon das Teilungswehr beim LKC erreicht.

Guter Abschluss der Fahrt 

Um die Strecke angesichts des sich ankündigenden Gewitters abzukürzen, bat Kirsten ihrem Söhnchen zuliebe darum hier umzutragen, was in bewährt kameradschaftlicher Weise gemeistert wurde. Als wir wieder im Elster-Flutbett einsetzen wollten, wurde der Donner lauter und Klein-Anton wollte nicht mehr weiterfahren. So blieb Kirsten mit ihm beim LKC, der ein festes Dach bot, zurück und vertraute Christian ihre Autoschlüssel an, damit er sie dort abholt. Wir anderen schlängelten uns zwischen den Slalomstangen des LKC hindurch. Aber das aufgehängte Polo-Tor konnten die Enthusiasten nicht ignorieren. Schnell war der mitgenommene Ball herausgeholt und ein paar Torwürfe samt Abwehr platziert, was Christoph, der sonst Rad-Polo spielt, auch großen Spaß machte. Zum Glück ließ uns das Gewitter in Ruhe: ein paar Tropfen fielen und langsam verstummte der Donner. So langten wir doch noch trocken wieder an der Rennbahn Scheibenholz an. Mit gegenseitiger Hilfe waren die Boote bald wieder auf den Autos verladen und alle traten etwas erschöpft aber von der schönen Tour beflügelt die Heimfahrt an.

Nun freuen wir uns auf eine Wochenend-Tour im August auf der Unstrut: Von einem Standort aus, ohne Gepäck an zwei Tagen entweder von Sömmerda bis Artern oder von Bottendorf bis Freyburg,

Termin: 18. – 20. oder 25. – 27. August.

Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen!

Meldungen bitte an Ralf-Friedrich Voß:
rf.voss@web.de,
Mobil Telefon: 0162-960 6689 oder
Telefon: 0345-1351 8538.

Bitte Wunsch-Strecke und -Termin angeben!

BSV:TV – Jede Medaille hat ihren Ursprung am Böllberger Wehr.
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Das Kanu-Polo-Training findet im Rahmen des Breitensporttrainings statt. Bei Interesse meldet Euch bitte bei Ute Gradmann.

E-Mail: kanupolo@bsv-halle.de.

Mittwochs 18:30 – 20:30 Uhr

Freitags 17:00 – 19:00 Uhr

Ansprechpartner Sektion Kanu

Die Sektion Kanu des BSV-Halle bietet allen Sportbegeisterten des Kanusportes optimale Angebote im Bereich Breiten- und Leistungssport und natürlich auch jede Menge Ansprechpartner.

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