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Déjà-vu in Fürth – Deutsche Schülermeisterschaften 2018

(ThPo/Fürth) Nach neun Jahren wurden die Deutschen Schülermeisterschaften 2018 im Kanuslalom wieder in Fürth auf der Rednitz vom 2. – 3.6.2018 ausgetragen. 8 BSV Sportler konnten sich 5 x Edelmetall sichern.

Im Jahr 2009 brachten die für den BSV Halle startenden Schüler um Willi Braune, Paul Grunwald oder Taufiq El-Mokdad zwei Silbermedaillen in den Mannschaftsläufen im C1 und C2 mit nach Hause. Bei den C-Schülern startete Leo Braune noch im Kajak und Stella Mehlhorn gewann ihre Goldmedaille noch für den TSV Gera-Zwötzen.

#iLoveC2

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Ob Trainer Rolf Herrmann daran gedacht hat, ein ähnliches Ergebnis mit nach Hause zu bringen, ließ er sich nicht entlocken. Versprochen hatte er, alle Starter ins Halbfinale zu bringen.
Niklas Markwort und Ben Borrmann haben sich bereits am Donnerstag unter den Augen von Bruder Eric den letzten Schliff geholt, die anderen Sportler kamen am Freitag dazu und haben sich mit der Strecke vertraut gemacht. Genau wie vor neun Jahren hatte man gutes Wetter erwischt. Der Vereinsvorsitzende der ausrichtenden SG Nürnberg Fürth 1883 war sogar der Annahme, der liebe Gott müsse ein Franke sein. Das Wasserwirtschaftsamt sorgte für einen perfekten und konstanten Wasserstand und somit für faire Bedingungen.

Qualifikationsziel: Alle Böllberger ins Halbfinale

Am Samstag wurden wie in den Vorjahren die Qualifikationsrennen der Schüler A für die Halbfinal- und Finalläufe am Sonntag ausgefahren, dazu die Rahmenrennen der Schüler B und Meisterschaftsläufe in den Mannschaftsdisziplinen.

Zuerst konnten von den BSV-Athleten im größten Starterfeld alle sechs Kajakfahrer bereits im ersten Lauf den Grundstein für die Halbfinalläufe legen. Niklas war mit Tagesrang 9 sogar auf Finalkurs. Danach hatte Jenny Esbach im C1 weiblich im ersten Lauf so ihre Mühe, ein völlig verkorkster Lauf brachte ihr nur Platz 4 ein. Das konnte und musste im zweiten Lauf besser werden, hatte sie sich doch eine Medaille vorgenommen. Der zweite Lauf gelang ihr dafür besser. Ein freudestrahlender Rolf Herrmann verkündete den ersten unerwarteten Sieg für den BSV, hatte sie doch tatsächlich das Starterfeld von hinten aufgerollt! Danach brachte Zacharias Bone als einziger qualifizierter B-Schüler des BSV im Kajak eine solide Leistung ins Ziel.
Im zweiten Block standen die Qualifikationsrennen der Canadier an. Hier hatte der BSV mit Bormann/Paaschen die Vizemeister des Vorjahres am Start, die ihre Qualifikation mit Platz zwei souverän überstanden. Das zweite Boot mit Nicolas/Poida hat es spannender gemacht. Nach geknickter Stimmung wegen verpasster Qualifikation bei den Ostdeutschen Meisterschaften hatten sie sich umso mehr über ihre Startberechtigung gefreut. Diese hatten sie unbekannterweise bereits seit dem vorjährigen Schüler-Länder-Pokal in der Tasche. Nach einer 50 im ersten Lauf und Problemen mit der Torkombination 5 bis 8 im zweiten Lauf schien das Halbfinale bereits in weite Ferne gerückt aber es reichte, sich als letztes Boot für das Halbfinale zu qualifizieren, mit jeweils einer Sekunde Vorsprung auf die beiden nachfolgenden Boote. Freude und Erleichterung folgten der zwischenzeitlichen Enttäuschung.

Für Enttäuschung sorgte allerdings ein Juryentscheid zur restriktiven Auslegung der Wettkampfbestimmungen, das gemeldete Boot Esbach/Markwort im C2 Mix nicht starten zu lassen. Hier blieb eine sichere Medaille liegen. Im anschließenden Kajakrennen konnte sich Jenny leider nur im Mittelfeld platzieren.

Spannende Mannschaftsrennen führen zum ersten DM-Titel

Das Rennen der Schüler A im Canadier wurde von den Trainern Herrmann und Trummer zum Rennen im Rennen ausgerufen. Die Mannschaftszusammensetzung sollte ohne Rücksicht auf die Vereinszugehörigkeit die Platzierung nach dem ersten Lauf bestimmen. Hier konnten sich neben Felix Zbeczka vom MSV Buna Schkopau, Ben Borrmann und Konstantin Poida durchsetzen. Louis Paaschen, der in der bisherigen Saison und noch beim Wettkampf in Jena die stärksten Ergebnisse erzielt hatte, musste danach zur Überraschung aller, die zweite Renngemeinschaft mit Alwin Lippa (MSV) und Luca Krzisch (KV Zeitz) bilden. Alle drei hatten sich aber für das Halbfinale am Sonntag qualifiziert und somit konnte Rolf Herrmann sein Versprechen einhalten.
Die Mannschaftsrennen sollten einen spannenden Verlauf nehmen. Zuerst fuhren die C1 Schüler um den Titel. Ein vermeintlicher Sieg nach einer glänzenden Fahrt von Zbeczka-Borrmann-Poida kippelte wegen eines Protestes aus Sachsen. Alle hatten die 50 an Tor sieben gesehen, aber nicht die Kampfrichter? Doch am Ende blieb es bei der Wertung, Tor 11 wurde ebenfalls nicht korrekt befahren. Der erste Meistertitel konnte bejubelt werden.

Die große Zahl von 30 Mannschaften startete im Kajak. Als eine der ersten Mannschaften befuhren Niklas Markwort und Emil Oszmer mit dem Bad Dürrenberger Maurice Claasen die Strecke in einer bravourösen Zeit. Mannschaft für Mannschaft bissen sich an der Zeit die Zähne aus, aber die besten Teams kommen immer zum Schluss. Am Ende setzten sich noch vier Mannschaften davor. Trotzdem ist es eine bärenstarke Leistung in diesem starken Feld. Das Team BSV mit Nicolas/Bone/Esbach landete auf dem 19. Platz.

Im Mannschaftsrennen C2 war noch ein weiterer Sieg möglich. In jedem Boot saß bereits ein Sieger des erfolgreichen C1-Teams. Viele Unkonzentriertheiten (24 Strafpunkte) verhinderten einen Sieg, reichte es dennoch zum zweiten Platz. Für Louis Paschen, der lang mit sich haderte, ein versöhnlicher Ausklang und Moritz Nicolas konnte seine erste Medaille bei Meisterschaften mit nach Hause nehmen. Im Lager des BSV herrschte am Abend berechtigterweise gute Stimmung, hatte man doch die Erwartungen erfüllt.

Finale unter brennender Sonne

Die C2 waren am Sonntag zuerst auf der Strecke, die noch etwas schwerer gehängt wurde. Borrmann/Paaschen fuhren souverän und ohne Fehler an die Spitze, Nicolas/Poida erwischten keinen guten Lauf, aber das Glück des Tüchtigen kam zu Hilfe, wegen eines verpassten Tores blieben die Mitfavoriten aus Leipzig im Halbfinale hängen.

Im anschließenden C1 Halbfinale drehten Konstantin und Ben weiter auf und sorgten bei Trainer Rolf Herrmann für Herzrasen. Der definitiv lauteste und wohl agilste Trainer an der Strecke trieb beide auf die Plätze zwei und drei. Louis konnte sein Leistungsniveau dagegen leider nicht abrufen und belegte am Ende den zwölften Platz.

Im Halbfinale der Kajakfahrer konnte Niklas sein selbstgestecktes Ziel Finale auf dem 8. Platz erreichen. Emil Oszmer platzierte sich bei seiner ersten Teilnahme bei Deutschen Meisterschaften auf dem achtbaren 20. Platz. Die anderen Starter fuhren mit Hinblick auf die Finals in C1 und C2 mit angezogener Handbremse auf hintere Plätze.

Im Finale werden die Karten neu gemischt. Bormann/Paaschen ließen aber nichts anbrennen und fuhren mit der schnellsten Finalzeit und den wenigsten Fehlern unangefochten zum Meistertitel. Nicolas/Poida erwischten ihren besten Lauf zum Finale und verbesserten sich gegenüber dem Halbfinale um 22 Sekunden. Das wurde tatsächlich mit dem unerwarteten dritten Platz belohnt.

Entsprechend euphorisiert war die Motivation zum Finale im C1, aber leider haben die vorigen Rennen viel Kraft gekostet. In der Endabrechnung sprangen für Ben wie in Vorjahr der undankbare Platz 4 und für Konstantin Platz 8 heraus.

Niklas Markwort hat sich im Finale nochmal leicht gesteigert und erreicht ebenfalls den 8. Platz. Auch wenn es für die erträumte Medaille nicht gereicht hat, auf die Leistung kann er stolz sein, ist sie doch Ausdruck seiner stetigen Entwicklung. Eine Top-Ten-Platzierung im K1 haben seit Fürth 2009 nur Benjamin Kies und Nico Leßmann für den BSV erreicht.

Starker Zusammenhalt sorgt für allgemeines Wohlbefinden

Damit gingen die Schülermeisterschaften für den BSV erfolgreicher wie im Jahr 2009 zu Ende. Die Trainer konnten die sportlichen Leistungen, die zu diesem hervorragenden Gesamtergebnis geführt haben nur loben. Jenny Esbach erhielt neben der Medaille als zusätzliches Bonbon eine Einladung zum Training mit der Nationalmannschaft, ein Detail dass den erfolgreichen C2-Fahrern verwehrt wurde.

Zu danken ist für ihren Einsatz aber nicht nur den Trainern, sondern auch den Kampfrichtern des BSV, die über jedes Wölkchen dankbar waren. Jeder Sportler hatte wenigstens ein Elternteil dabei, als Unterstützung auch vor und nach dem Wettkampf, was sicher zum guten Abschneiden beigetragen und für bessere Stimmung gesorgt hat.

» Ergebnisse (canoeslalom.net)

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