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Gold für Lisa! und das Aus für den Canadierzweier der Herren!?

… wer die Stimmung kennt und erleben will, der fährt als Zuschauer oder Sportler gern hin. Ergebnisseitig hat sie für die Athleten immer wieder eine Wundertüte parat. Die gesamte Weltklasse hat sich wohl in ihrem Kanukanal im Stadteil Troja im fairen Kampf um Gold schon die Zähne ausgebissen. Prag die goldene Stadt an der Moldau liefert immer wieder die Projektions-Fläche für packende internationale Kanuslalom-Wettkämpfe. Vom 01. Juni bis 03. Juni 2018 gab sie die Heimstatt der Europameisterschaft 2018 im Kanuslalom. Und die Farben der deutschen Nationalmannschaft wurden dabei von der aktuell erfolgreichsten BSV-Athletin, Lisa Fritsche vertreten. Unser C2-Brüder Kai und Kevin Müller hat den Sprung dorthin leider knapp verpasst.

Europameisterinnen 2018 v.l.n.r. Jasmin Schornberg, Ricarda Funk, Lisa Fritsche (Foto: Teamkanuslalom / Facebook)

Europameisterinnen 2018 v.l.n.r. Jasmin Schornberg, Ricarda Funk, Lisa Fritsche (Foto: Teamkanuslalom / Facebook)

Lisa Fritsche (Foto: Teamkanuslalom / Facebook)

Lisa Fritsche (Foto: Teamkanuslalom / Facebook)

Goldene Stadt und goldene Stimmung

Das Wetter in Prag war das gesamte Wettkampfwochenende – abgesehen vom mittäglichen Unwetter am Freitag, dem ersten Wettkampftag – genauso prächtig wie die Stimmung. Nach Eröffnung am Vorabend startete die Kanuslalom-EM 2018 am Freitag mit den Qualifikationsrennen durch. Der Wettkampfparcours war anspruchsvoll. Für viele hoffnungsvolle SlalomkanutInnen kam unverhofft frühzeitig das Aus. Oder es kostete zumindest einen zweiten Versuch, um über den Hoffnungslauf in das Semifinale zu kommen. Keine Probleme jedoch für Lisa Fritsche und die übrigen Mitglieder der Deutschen K1-Damen-Nationalmannschaft. Nicht fehlerfrei, dafür aber sicher, ging es für Lisa in ihrem neuen Boot in das Halbfinale. Auch sonst war das deutsche Team in den Disziplinen K1 Herren, C1 Damen, C2 Herren und C1 der Herren beinahe vollzählig in das Halbfinale eingezogen.

Die Rennen wurden allesamt von den teilweise mit Bussen angereisten Fangruppen vieler Nationen lautstark unterstützt. Die beiden großen Videoleinwänden informierten die Fans an jedem Teil der Strecke bestens, wer aktuell wie gut auf der Strecke unterwegs war. Aus den Anfeuerungen wurde lärmendes Tosen, wenn sich die tschechischen, slowakischen oder slowenischen Matadoren durch den Stangenwald lavierten. Und das übertrug sich auch auf die Athleten, was manche gut andere weniger gut umsetzen konnten. Die deutschen Starter schlugen sich achtbar!

Lisa go for – Gold – für Lisa!

Für unsere Lisa Fritsche ging es am Sonntag um den Einzug ins Finale und um den Titel. Schaffte sie die richtige Balance zwischen Kontrolle und Risiko zu finden? Im Einzelrennen leider nicht – im Semifinale war Schluss. Aber, wie bereits im Vorjahr bei der WM im französischen Pau, bekam sie diese Ausgeglichenheit im Mannschaftslauf der K1 Damen auf das Wasser. Und nun ist Lisa Fritsche amtierende Mannschafts-EUROPMEISTERIN und -WELTMEISTERIN. Tolle Leistung, die Lisa Fritsche viel Motivation und vor allem die Portion Selbstvertrauen geben sollte, um im September bei der Weltmeisterschaft im brasilianischen Rio de Janeiro auf Titelverteidigung und im Einzel auf Podiumsjagd zu gehen. Alle SportkameradInnen des BSV Halle drücken ihr festdie Daumen!!

Letzter internationaler Auftritt der Canadierzweier

Am Samstag ging es für die K1 Herren, die C1 Damen und die C2 Herren dann um den Finaleinzug und anschließend um den Sieg in Einzelrennen und in den mit einem Lauf ausgetragenen Mannschaftsrennen in vorgenannten Disziplinen. Die C2-Männer holten nach einem verheißungsvollen Einzel-Halbfinale (die drei deutschen Boote belegten die Plätze 1-3) mit Becker/Behling den vorerst letzten internationalen C2 Titel als kontinentaler Vizemeister. Stunden später krönten sich die drei C2 Boote Becker/Behling, Anton/Benzien und Schröder/Bettge im Mannschaftsrennen mit der Goldmedaille.

Die C1-Damen überraschten im Einzelfinale – Elena Apel  holte Bronze. Im Finale K1-Herren verpasste des deutsche Team mit Hannes Aigner  auf Platz 4 und nur 1,1 Sekunden hinter Platz 1 knapp das Podest. 1xGold, 1xSilber, 1x Bronze – beste Stimmung im deutschen Lager nach Finaltag 1!

Eines trübte die goldene Stimmung nachhaltig. Allen teilnehmenden Athleten, Offiziellen, Helfern und Zuschauern war bewusst, dass mit dieser EM auch die in Europa traditionsreiche Disziplin des Canadierzweier der Herren (C2M) ihren internationalen (Zwangs-)Abschied 2018 nehmen muss. Nachdem das Internationale Olympische Komitee (IOC) den C2M mit Blick auf die Geschlechtergleichheit im Tausch gegen den C1 Damen aus dem olympischen Programm genommen hat, verkündete nun die Internationale Canoe Federation (ICF) in diesem März ohne Vorwarnung, dass der C2M sich ab sofort nicht mehr auf Weltmeisterschaften und Weltcups messen darf.  Kurz vor dem eigentlichen Saisonstart, nach einer harten Saisonvorbereitung sowohl sportlich als auch beim Werben um Sponsoren. Die Königsdisziplin des Kanuslaloms – so etwas wie der Achter im Rudern – einfach so von der internationalen Bildfläche verbannt!! Ein herber Verlust für die Sportart und ein Vertrauensverlust bei vielen Kanuslalom-Vertretern in ihre internationale Interessenvertretung. Was damit gewonnen ist bzw. werden soll – erschließt sich wohl nur denen, die dieser Entscheidung ihre „Ja“-Stimme gegeben haben. Für unsere BSV-Athleten Kai und Kevin Müller bedeutet es das jähe Ende ihrer sportlichen Karriere. Die C2-Herren haben in Prag noch einmal den Glanz und die Stärke dieser Disziplin gezeigt und so die Stimmung des Publikums an der Strecke wirksam angeheizt. Der BSV hofft und unterstützt, dass die nationalen Kanuverbände in der European Canoe Association sich bei der ICF für eine internationale Zukunft des C2M stark machen. Leider laufen die vom IOC getriebenen Tendenzen derzeit auf eine Simplifizierung und technische Grobschlächtigkeit des olympischen Kanusports hinaus. Mancher Vertreter in der ICF sieht sich diesen „Ambitionen“ hingezogen und denen ist der C2M als erste Kanudisziplin erlegen – leider.

#IloveC2 denn #IloveCanoeSlalom !!!!

C2 am Boden?

 

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