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Im Spätsommer auf der Unstrut

Die letzte gemeinsame Ausfahrt der Wanderkanuten des Böllberger SV führte eine kleine, aber feine Gruppe auf schönes Terrain auf der Unstrut. Begleitet von familiären „Ergänzungen“ war es eine weitere schöne Erfahrung im heimischen Mitteldeutschland

 Freitag, den 7. September, trafen sich Michelle, Kathrin und Thomas und Ralf-Friedrich am BSV-Bootshaus. Schnell waren die Boote auf die Autos geladen, bei Ralf-Friedrich dieses Mal ein großer BSV-Canadier, weil er Familienbesuch aus Leipzig erwartete. Problemlos verlief die Fahrt zum OUTTOUR-Camp in Kirchscheidungen. Bald traf da auch Ralf-Friedrichs Sohn Ernst-Johann mit seinen Kindern Julika (13) und Arthur (12) ein und nach und nach stand die kleine Zeltstadt. Dann wurden unter dem Vordach an der Rezeption Salate und andere Leckereien ausgepackt, gegenseitig angeboten und in fröhlich-lauter Runde mit großem Appetit verzehrt. Später versammelte sich die kleine Truppe unter dem Blätter-Baldachin von drei Weiden zum gemütlichen Plausch und Halle-Leipziger Kennenlernen. Aber als dann ein kalter Regenschauer den Baldachin durchdrang, verschwanden alle ganz schnell in den Zelten und es kehrt Ruhe ein.

Am Samstagmorgen wurde mit den am Vorabend bestellten Brötchen gefrühstückt. Dann traf auch Boothauswart Gerhard Berger ein, stellte seinen Motorroller ab und fuhr mit Auto und Boot weiter nach Memleben, um für sich die Unstrut – die Einheimischen sagen „Unschtrut“ – zu befahren. Wenig später folgten wir ihm. Wegen einer Brückensperrung setzten auch wir in Memleben ein. Herrlich schien die Sonne vom Himmel, ohne dass es wie in den August-Wochen zu heiß wurde. Bei Nebra gab es bis vor kurzem wegen Erneuerung der Brücke eine etwa 800 m lange Umtragestelle. Aber nun hatten wir zum Glück freie Fahrt und die noch im Flussbett liegenden alten Brückenteile erzeugten einen kleinen Schwall. Nach ca. 2 Stunden ragten über dem linken Ufer die prächtigen Renaissance-Giebel der Vitzenburg empor. Wenig später war erstmal Mittagsrast angesagt. Als es weiterging, tauchten bald die gewaltigen Pfeiler und Bögen der ICE-Brücke bei Karsdorf auf. Das restliche Drittel der Tagesetappe war bald geschafft. Am Wehr und Schleuse Tröbsdorf trennten sich Kajak- und Canadier-Fahrer vorübergehend. Erstere umfuhren beides auf dem kräftigen Schwall, während das Canadier-Team sich schleusen ließ. Thomas und Kathrin genossen den Adrenalin-Schub so sehr, dass sie nochmal aufwärts schleusten und die Abfahrt noch einmal machten. Als der Anlege-Ponton am Zeltplatz in Sicht kam, hielt es die Wasserratte Julika nicht mehr auf ihrer Bank und sie schwamm die restlichen 200 m neben dem Boot her.

Als alle wieder an Land waren, wurden in einer Pizzeria im nahen Laucha Pizzen bestellt, die Ralf-Friedrich nach einer guten Stunde abholte. In der Abenddämmerung wurden die leckeren Teigplatten mit großem Appetit verzehrt. Danach saßen alle noch in fröhlicher Runde beisammen, redeten über alles Mögliche, auch über Wünsche und Ideen für Kanu-Wandertouren im kommenden Jahr.

Am Sonntag – das Wetter machte dem alle Ehre – ging es nach dem Frühstück schon mal ans Einpacken. Dann fuhren Thomas, Ernst-Johann und Ralf-Friedrich die Autos zum Blütengrund nach Naumburg vor. Allerdings mussten wir auf der Hin- wie Rückfahrt etlichen Straßen-sperrungen ausweichen. So kam es, dass wir erst kurz vor 13 Uhr in den Booten saßen. Heute waren drei Schleusungen zu absolvieren. Die erste in Laucha war bald erreicht. Während wir auf die Einfahrt warteten kam ein kleiner Hund neugierig zu uns. Michelle schnappte sich sein im Maul gehaltenes Stöckchen und spielte mit ihm „Beute machen“. Das gefiel natürlich auch Julika und Arthur und sie hielten weiter den kleinen Vierbeiner auf Trab. Nach der Durchfahrt durch Laucha näherten wir uns den steilen Felswänden am linken Ufer unterhalb des Flugplatzes von Dorndorf, von dem Drachenflieger aufstiegen und bald wurden diese von Weinbergen abgelöst. Bald nach der Schleuse an der Zeddenbachmühle tauchte vor uns die die Neuenburg mit ihrem Bergfried „Dicker Wilhelm“ auf und wir näherten uns Freyburg. Nach kurzer Wartezeit konnten wir in die Schleuse einfahren und bergab schleusen, was von vielen Gästen des Freyburger Winzerfestes geduldig beobachtet wurde. Danach drehte die Strömung der Unstrut nochmal ordentlich auf, so dass wir die restlichen 5 km bis zur Mündung in nur einer Dreiviertelstunde hinabfuhren. Dabei zeigte die Unstrut ihre besondere Qualität: während die Landschaft bei den meisten Flüssen zur Mündung hin immer flacher wird, fährt man hier nun an schönen Weinbergen entlang, deren Steillagen besonders in diesem Jahr dem Rebensaft eine besondere Qualität verleihen. Für kurze Zeit konnten wir am linken Ufer auch noch einige Reliefs des „Steinernen Bilderbuchs“ betrachten. Kurz danach nahm uns die von rechts mit kräftigem Schwall heranströmende Saale auf. Nach ca. 200 m waren die Aussetzstelle des Campingplatzes Blütengrund, die geparkten Autos und damit das Ende der Tour erreicht. Nachdem die Boote wieder auf den Autos festgezurrt waren, gab es ein fröhliches Abschiednehmen. Als Ralf-Friedrich mit Michelle vom Böllberger Weg zum Bootshaus abbogen, kamen ihnen Kathrin und Thomas entgegen. Natürlich wendete Thomas sofort und half unter den dankbaren Blicken von Michelle beim Abladen des großen Canadiers. Die dritte und letzte Wandertour des BSV für dieses Jahr war zu Ende und die Vorfreude auf das nächste Jahr keimt auf, wo es wieder zwei Ein-Tages-Touren (eine davon Weiße Elster – BSV-Bootshaus) und eine Wochenend-Tour geben soll – Ideen und Vorschläge sind willkommen!

BSV:TV – Jede Medaille hat ihren Ursprung am Böllberger Wehr.
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