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BSV auf großen Reisen

(Ebo) Der gesamte Februar 2019 wurde von allen Sportlern, die bei der Nationalmannschaftsqualifiktation Ende April und Anfang Mai um die begehrten Tickets für die Welt-und Europameisterschaft kämpfen, intensiv zum Training im Wildwasser in warmen Gefilden genutzt. Zwischenzeitlich waren unsere Athleten auf der gesamten Erdkugel verteilt.

Lisa goes Down Under

Den Anfang machte unsere Erfahrenste: die Europameisterin und Vizeweltmeisterin des letzten Jahres, Lisa Fritsche, machte sich noch am Ende des Januars mit vielen anderen Nationalmannschaftsmitgliedern auf Richtung Australien, um sich dort mehrere Wochen auf die kommende Saison vorzubereiten.

Und was es für eine sein wird: Lisa kämpft bei der nationalen Qualifikation nicht nur um die Teilnahme an der WM in Seu D’Urgell (Spanien) und der EM in Pau (Frankreich). Der Hauptaugenmerk liegt auf dem Kampf um das begehrte Ticket für die Olympischen Spiele 2020. Über die gesamte Saison wird sich diese Qualifikation strecken: Bei ausgewählten Weltcups und abschließend im „Finale Furioso“ bei der Weltmeisterschaft in Spanien wird entschieden, welches Boot sich den Traum von Olympia erfüllen und die deutsche Flagge in Tokyo vertreten darf.

Für eine Vorbereitung auf dieses besondere Jahr ist der Olympia-Kanal von 2000 in Sydney wie gemalt. Schweres Wildwasser, Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 30°C lieferten optimale Bedingungen um bestmöglich in diese Saison zu starten. Dazu hatte Lisa die Möglichkeit schon früh im Jahr mit der internationalen Konkurrenz an einer Startlinie zu stehen. Zwei Wettkämpfe auf höchstem Niveau standen auf dem Programm. Aus dem vollen Training heraus konnte sie sich bei den Oceania Championchips und den Australia Open mit der absoluten Elite, wie Jessica Fox aus Australien, messen. Hier startete sie gut mit der Qualifikation für das jeweilige Halbfinale in die Wettkampfsaison und reiste sicher mit wichtigen Erkenntnissen und einem guten Gefühl zurück Richtung Heimat.

Saisonvorbereitung in Südfrankreich

Eine Woche später, nachdem Lisa nach Australien aufbrach, startete auch der Großteil unserer restlichen Sportler deren Vorbereitung.

Ein Teil der Athleten trainierte für zwei Wochen im südfranzösischen Pau unter der Leitung von Sebastian Winter, darunter der ehemalige C2-Athlet Eric Borrmann, der mittlerweile sich im C1 beweisen will und die weibliche Canadier-Hoffnung Claire Harlak, die dieses Jahr erstmals an den internationalen Großereignissen ihr Können unter Beweis stellen möchte. Gemeinsam arbeiteten sie mit Cedric Trödel, Niklas Markwort und Constanze Feine insbesondere an den technischen Fertigkeiten und an der Ausdauer.

Wenige Kilometer entfernt schlug der andere Teil der Sportler in St. Pé de Bigorre ihr Lager gemeinsam mit Sebastian Brendel auf. Bei fast sommerlichen Temperaturen um die 20°C und bei strahlendem Sonnenschein nutzen Benjamin Kies, Julian Schwarz, Felix Göttling, Jakob Sell, Julius Kuplin, Florian Töpfer und Franziska Harzer die perfekten Bedingungen, um ihre Wildwassersicherheit weiterhin zu festigen und eine bestmögliche Vorstellung bei der Qualifikation abliefern zu können.

Am 16. Februar starteten beide Gruppen beim „Winter Race“, einem Vorbereitungswettkampf auf dem Wildwasserkanal in Pau. Das Gefühl, wieder an der Startlinie zu stehen und ein Rennen nach fast vier monatiger Wettkampfpause zu bestreiten, stand hier im Vordergrund und wurde von der Trainingsgruppe sehr gut genutzt, um zurück in den ‚Wettkampf-Modus‘ zu gelangen.

Nach dem Rennen führte der Weg der Trainingsgruppe Sebastian Brendels zurück Richtung Heimat, während Sebastian Winters Sportler noch eine intensive Trainingswoche vor Ort absolvierten und das Training vertieften.

Abenteuer in der Wüste von Al-Ain

In der Zeit, in der der Hauptteil der Sportler unseres Vereins Frankreich als ihr Reiseziel wählten, hatten unsere Kadersportler Leo Braune und Stella Mehlhorn sowie unser Bundespolizeiathlet Willi Braune die Möglichkeit im gleichen Zeitraum gemeinsam mit anderen Sportlern aus ganz Deutschland ins Trainingslager der U23-Nationalmannschaft nach Al-Ain in die Nähe von Dubai zu reisen und dort die anstehenden Wettkämpfe vorzubereiten.

Der Kanal in den Vereinigten Arabischen Emiraten, der in den letzten Jahren ein beliebtes Ziel vieler Sportler unseres Vereins war, bietet alles, was an perfekten Trainingsbedingungen benötigt wird: warme Temperaturen und anspruchsvolles Wildwasser. Kombiniert mit dem Lerneffekt durch das Training mit der gleichaltrigen Konkurrenz konnten sie die Möglichkeit optimal nutzen um sich mit voller Konzentration auf die kommenden Aufgaben einzustimmen. Auf dem längsten Wildwasserkanal der Welt, der fast doppelt so lang ist wie der heimische Kanal in Markkleeberg in der Nähe von Leipzig feilten sie an ihrer Technik, arbeiteten an der Ausdauer und simulierten in Trainingswettkämpfen den ‚Ernstfall‘ für die anstehenden Rennen. Mit einer Quad-Tour durch die Wüste und einem Shoppingausflug in die Stadt Dubai kam auch der Spaß unserer Athleten nicht zu kurz. Braungebrannt flogen sie als letzter Part unserer Athleten zurück gen Heimat.

Keine Atempause für die Sportler

Die nächsten Trainingslager in der Vorbereitung warten schon. In der Zeit vom 11.-17. März steht für den Großteil das Training auf den Kanälen in Augsburg und Markkleeberg auf dem Programm. Nur zwei Wochen später startet in Solkan für den Großteil unserer Athleten der Auftakt in die Wettkampfsaison mit dem Weltranglistenrennen in Slowenien, um dann eine Woche später bei der Generalprobe für die Qualifikation im Kanupark Markkleeberg sich bei einem weiteren Weltranglistenrennen mit der Konkurrenz messen zu können.

Wir wünschen allen Sportlern maximale Erfolge und freuen uns auf eine hoffentlich erfolgreiche Saison!

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