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Bronzene EM für unsere U23/Junioren auf dem Weg zur WM

Vom 3.-7. Juli 2019 fand die Kanuslalom-Junioren- und U23-Europameisterschaften im slowakischen Liptovsky Mikulas statt. Mit dabei: unsere BSV-Sportler Stella Mehlhorn im Kajak der U23 Damen, Benjamin Kies und Felix Göttling bei den Herren und Claire Harlak bei den Damen im Canadiereiner bei den Junioren. Wie der Wettkampf für sie verlaufen ist, erfahrt ihr hier – ein Rückblick auf dieses Ereignis!

Medaillengewinner Felix Göttling, Stella Mehlhorn, Benjamin Kies | Foto © BSV Halle/Michael Trummer

Donnerstag, 4. Juli – Auftakt

Nachdem die EM am Mittwoch feierlich an der Kanustrecke in Liptovsky Mikulas eröffnet wurde, ging es am Donnerstag für unsere einzige U23-Vertreterin Stella Mehlhorn und unsere beiden C1-Junioren Felix Göttling und Benjamin Kies (Benni) in die Wettkampf-Vorläufe! Das Ziel der Qualifikation – ein Platz unter den ersten 20 Booten. Im ersten Lauf konnten die ersten 15 Fahrer bereits ihr Ticket für das Semifinale buchen. Allen anderen mussten „nachsitzen“ und im 2. Vorlauf um die verbleibenden 5 Plätze kämpfen. Die Stimmung an der Strecke und im deutschen Team war fabelhaft und EM-würdig.

Den Anfang für den BSV machte Stella Mehlhorn – sie zeigte einen soliden Lauf mit kleineren Fehlern. Leider war das zu wenig, im hochkarätigen Feld der U23-Damen – Platz 22 nach dem ersten Lauf. Alle Hoffnungen auf die Semifinalqualifikation lagen für sie nun im zweiten Lauf. Doch eben diese Hoffnungen waren in diesem bereits am Tor 2 zunichte gemacht. „Beinahe“-Kenterung und zwei verpasste Abwärts-Tore. Der Einzelwettkampf war für Stella frühzeitig beendet. Bei unseren beiden Junioren im C1 klappte es im ersten Qualifikationslauf auch nicht so recht. Vielleicht etwas übermotiviert berührte Benni gleich an vier Toren die Stangen, zuviel bei der starken Konkurrenz. Felix wurde im 1. Lauf leider aufgrund von einem zu schmalen Heck bei seinem neuen Boot disqualifiziert –  den Ärger darüber machte der Fakt erträglich, dass es mit Platz 16 knapp nicht gereicht hätte. Im zweiten Lauf zeigte Benni eine beherzte Fahrt. Der Lohn war Platz 5 – Qualifikation auf dem letzten freien Platz für das Halbfinale. Für Felix reichte es leider nicht. Zwar blieb er ohne Strafsekunden, aber kleine Fehler an den letzten beiden Aufwärtstoren bedeuteten für ihn am Ende 3 Sekunden Rückstand auf einen Semifinalplatz und Rang 23. Auf beide, wie auch für Stella und Claire, wartete am Freitag aber noch der Team-Wettbewerb.  Vielleicht sollte ihre Mannschafts-Startnummer „13“ ein Glücksbringer werden und es ihnen nach Leo Braunes Team-Bronze-Coup bei der EM im Vorjahr gelingen, abermals eine Medaille mit ins Bootshaus zu bringen!

Freitag, 5. Juli – Bronzeregen

Vor den Spannung versprechenden Team-Wettbewerben am Freitag hatte jedoch Claire Harlak zuerst die Aufgabe, die Qualifikationshürde ihres Einzelrennes zu meistern. Ohne große Probleme und mit einem fehlerfreien, starken Lauf qualifizierte sie sich mit einem 12. Platz direkt für das Halbfinale am Sonntag. Nachdem unsere BSV-Athleten in den letzten Qualifikationsrennen lautstark ihre Team-Kollegin vom Rand unterstützen, begannen die Vorbereitungen auf die Mannschaftsrennen!

Das erste Team mit BSV-Beteiligung war die Damen-K1-Mannschaft der U23 mit Stella Mehlhorn und ihren Mitfahrerinnen Anna Faber (Dormagen) und Selina Jones (Augsburg). Sie zeigten eine solide Fahrt und setzten eine starke Zeit auf die Anzeigetafel. Früh im Rennen gestartet, hieß es nun zittern: reicht die Zeit für eine Medaille? Als die letzte Mannschaft – die Titelverteidiger aus Frankreich am Start standen, lagen die drei Mädels auf dem 3. Platz. Die Franzosen zeigten eine brilliante Fahrt, an den Zwischenzeiten mit teilweise 5 Sekunden in Führung liegend, lag der undankbare 4. Platz schon in der Luft. Doch dann verpasste die letzte französischen Fahrerin das vorletzte Abwärtstor und kassierte 50 Strafsekunden! Somit stand fest – BRONZE für Stellas Mannschaft und Team Deutschland! Und nun ging es Schlag auf Schlag – der Jubel war noch nicht verklungen, da stand schon die nächste Mannschaft des deutschen Teams am Start. Nun wollten die C1-Junioren mit Felix und Benni und dem Augsburger Julian Lindolf die Medaille des Vorjahres verteidigen. Und es wurde ganz eng – die Teams aus Russland, Polen, Deutschland und Frankreich fuhren alle eine Fahrzeit von 125 Sekunden – weniger als eine Sekunde entschied zwischen Bronze und Platz 6 (!). Doch das Glück auf der eigenen Seite hatte abermals das Team aus Deutschland! Somit hieß es wieder: „BRONZE für Deutschland!“. Diese zweite Medaille für den BSV bei dieser EM war für Benni und Felix eine ganz besondere: mit ihrer ersten internationalen Medaille gelang nicht nur die Verteidigung des Bronzeranges aus dem Vorjahr – vor 23 Jahren gewann ihr Trainer Sebastian Brendel ebenfalls in Liptovsky Mikulas die erste internationale Medaille (Bronze) für den BSV! Nicht belohnt wurde der Mannschaftslauf für Claire Harlak und ihr Team, zu dem noch Hannah Süß (Augsburg) sowie Jannemien Panzlaff (Schwerte) gehörten und die allesamt „EM-Neuling“ waren. Mit noch einigen Abstimmungsschwierigkeiten und einer Wertung von 50 Strafsekunden schlossen sie den Team-Wettbewerb auf Rang 8 ab. Für das deutsche Team errang „nur“ noch die Junioren-Mannschaft der Herren im K1 eine Medaille und dafür jedoch die goldene! Ein Lichtblick in den ansonsten von tschechischen Mannschaften dominierten Rennen.

Samstag, 6. Juli – Fehler verhindert Finaleinzug

Das Wochenende stand ganz im Zeichen der Halbfinals und Finals. Hochspannung war garantiert.  Hatten doch alle Athleten am Start die schwierige Qualifikationshürde überwunden – somit sahen die Zuschauer hier die Creme de la Creme des europäischen Nachwuchses im Kanuslalomsport! Die Zuschauer feierten frenetisch die Athleten. Klar, waren doch viele Zuschauer aus der Slowakei und dem benachbarten Tschechien angereist, bei denen Kanusport ein Volkssport ist und die immer Gewinngaranten in ihren Nationalteams haben. Und mittendrin in dieser Stimmungshochburg der 16-jährige Benjamin Kies. Nachdem die U23-Halbfinals abgeschlossen waren, in denen sich der Zeitzer C1-Fahrer Timo Trummer für die Finalläufe qualifizierte, wollte Benni in seinem Rennen gleichziehen. Mit einer super Fahrt im oberen und mittleren Abschnitt eröffnete Benni das Junioren-C1-Semifinale – doch dann traf er die Walze, die ihm helfen sollte vom Tor 16 zum Tor 17 zu gelangen, nicht richtig, verpasste das Tor und musste es noch einmal anfahren. Das kostete ihm 6 Sekunden und 2 Sekunden davon den sicheren Finaleinzug. Auf Platz 14 beendet er den Wettkampf. Ein dennoch bemerkenswertes Ergebnis für Benni, vor dem noch weitere zwei Juniorenjahre liegen. Also: „Kopf hoch, die WM wartet!“ Damit war aus BSV-Sicht der Tag beendet. Für unsere Athleten Zeit zum Daumendrücken für die übrigen Fahrer des deutschen Teams.

Sonntag, 7. Juli – Lehrgeld statt Finale

Am Abschlusstag der Europameisterschaft erwartete die BSV-Fans der Semifinallauf von Claire Harlak! Nach ihrem wunderbaren Qualifikationslauf waren die Hoffnungen groß. Doch wie es bei den jungen Athleten gelegentlich noch ist –  nicht an jedem Tag herrscht Sonnenschein. Mit einigen nicht optimalen Aufwärtstoren und einer Kenterrolle zwei Tore vor dem Ziel belegte eine wie immer kämpferische Claire den 17. Rang – ein gut vorzeigbares Ergebnis!

Die BSV-Slalomkanuten schließen die Junioren- und U23-EM mit einer Bilanz von zwei Halbfinalteilnahmen und zwei bronzenen Mannschaftsmedaillen erfolgreich ab – keiner der im deutschen Team Kanuslalom vertretenen Vereine konnten mehr Medaillen mit in die Heimat nehmen. Dazu herzlichen Glückwunsch an Benni, Felix, Stella und Claire! Und geht man nach den Worten des ehemaligen Chefbundestrainers Michael Trummer war die Junioren-/U23-Europameisterschaften für das Nationalteam nur die Vorbereitung auf die zwei Wochen später anstehenden Junioren-/U23-Weltmeisterschaften in Krakau. Im Gegensatz zur tückischen Strecke in Liptovsky Mikulas kennen unsere Starter die Strecke dort aus der Vorbereitung besser.

BSV:TV – Jede Medaille hat ihren Ursprung am Böllberger Wehr.
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