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Goldene Revanche

(UP) Bei den European Masters Games (26.07.- 04.08.2019) in Turin startete auch unser uns allen bekannter „Herminator“ Rolf Herrmann – und er „machte“ es wieder und fischte erneut Gold nach 2013 in Ivrea, dem Wettkampfort im Kanuslalom nahe Turins. Mit Team-Gold bei den Herren (55-59) gelang ihm und seinen beiden Sportfreunden Sven Rottenberger (Monheim) und Jörg Blees (Saarbrücken) der ersehnte Sieg, der ihnen vor 2 Jahren noch – bei den World Masters Games in Neuseeland – verwehrt blieb. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an Dich, Rolf, und Deine beiden tollen Mitstreiter.

Die Erinnerungen an Ivrea waren bei Rolf gut – denn vor nunmehr 6 Jahren war er schon mal dort und gewann im K1-Wettbewerb die Goldmedaille bei den World Masters (2013) in seiner Altersklasse. Nach Silber in Auckland (2017) sollte bei den diesjährigen „Europeans“ wieder ein Edelmetall hinzukommen. Die Vorbereitung war akribisch – wir berichteten.

Wie immer war die Stimmung bei dieser Art von Wettkämpfen ähnlich euphorisch wie bei Olympischen Spielen – der Spirit stimmte. Und dafür sorgten nicht nur die italienischen Gastgeber – nein auch die große Delegation der „kanuverrückten“ deutschen Alterssportler, die mit 19 Athleten schon einen großen Beitrag zur Wettkampfveranstaltung ablieferten, inclusive der mitgereisten Fans und persönlichen Betreuer. Über 120 aktive Wettkampfteilnehmer wurden gezählt.

Die italienischen Organisatoren erhielten zudem von den Athleten ein Lob, das über alle Maßen erhaben war. So erzählte Rolf, dass bei der großen Hitze, die in diesem Sommer allgegenwärtig war – die italienischen Sportfreunde mitten im nachmittäglichen Training eine „halbe LKW-Fuhre“ Wassermelonen ankarrten, um die dürstenden Athleten zu erquicken. Daumen hoch! „Und die Pasta-Party nach dem eigentlichen Wettkampf brachte uns Sportler aus vielen Ländern mit den Italienern – allen Sprachbarrieren zum Trotz – so richtig nahe, …“ ergänzte er. Da konnten auch Mücken am Rande des Terrains wenig ausrichten – sie wurde dann eben ignoriert.

Doch zum Sportlichen. Die von verschiedenen Weltcups bekannte und erprobte Strecke war fair gehängt – „… für alle Altersklassen nicht leicht, aber so, dass Technik und Kraft schon vonnöten waren. Umso ärgerlicher war es, dass ich wohl zum ersten Male nach gefühlt 20 Jahren im Wettkampf wieder zu einer Kenterrolle gezwungen war. Ein winziger Moment der Unaufmerksamkeit (oder der Aufregung geschuldet – 😉) zwang mich, das Manöver schnell zu realisieren. Nun ja – ohne diesen Fauxpas wäre wohl die Einzelmedaille möglich gewesen, …“ sinnierte Rolf im Nachhinein. „Aber so ging sie an meinen Freund Sven Rottenberger. Und das machte den „Verlust“ leichter zu verschmerzen. Platz 4 ist zwar undankbar, aber letzten Endes eben doch gerecht, …“ sagte unser ehrgeiziger Rolf noch und fügte sogleich hinzu, dass die Gedanken an eine Revanche für das Teamrennen 3*K1 von Auckland sofort für den nächsten Motivationsschub sorgte.

Erfolgreiches Team – European Masters!

Denn das Silber von 2017 sollte nun vergoldet werden – das nahm sich das Trio Herrmann – Rottenberger – Blees vor. Und das wurde dann auch der emotionale Höhepunkt des Wettkampftages am 3. August 2019, den Rolf nicht vergessen wird. Wir alle kennen seinen Urschrei, der sicher durch das Tal des Flusses Dora Baltea gehallt sein wird (genau wissen wir es nicht?), als das Resultat – 1. Platz – feststand. So hat Rolf im Herbst seines schon langen Sportlerlebens wieder einen großartigen Erfolg eingefahren.

Wir gratulieren Dir, Rolf, sehr herzlich zu Deinem tollen sportlichen Erfolg. Wir wünschen Dir weiterhin eine feste Gesundheit und den Willen und das Vermögen, Deinen Enthusiasmus und die Hingabe zum Sport sowie die vielen kleinen und großen Finessen des Kanuslaloms noch an möglichst viele Deiner Schützlinge im Verein weiterzugeben.

Auf zu den nächsten … World Masters Games – 2021 in Japan?!

 

 

 

 

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