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Grandiose Landschaft und Niedrigwasser – BSV-Wanderpaddler auf der Elbe in der Sächsischen Schweiz

Freitag, den 30. August 2019, trafen sie sich am Abend beim Pirnaer Ruderverein e.V.: Katrin und Thomas, Michelle und Ralf-Friedrich, von Enkel Arthur (12 Jahre) begleitet. Nach einem kleinen Absackerging es in die Zelte, um am nächsten Morgen ausgeschlafen starten zu können. Ein Bericht von Ralf-Friedrich Voß.

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Samstag: Nach dem Frühstück fuhren wir mit den beiden Autos nach Děčín. Nach einigem „Herumgekurve“ um einige Baustellen in der Innenstadt erreichten wir schließlich die Einsatzstelle am linken Elbufer. Auf der anderen Seite leuchteten die Mauern des Schlosses im Sonnenschein, neben uns wurde der beliebte Kletterfelsen Schäferwand von etlichen Wagemutigen erklommen. Kurz nach 11 Uhr brachten wir unsere Boote in die flotte Strömung. Bald tauchten die ersten der für die Sächsische Schweiz charakteristischen Berge mit ihren senkrechten Sandsteinwänden auf, die hier aber noch Böhmische Schweiz (tschechisch: České Švýcarsko) heißt. Aber die erwartete starke Strömung kam bald fast zum Stehen. Wieso das? Die Elbe hat Niedrigwasser! Aber das trübte nicht die gute Laune. Nach eineinhalb Stunden stand am linken Ufer das doppelte Schild 730 (tschechische Kilometrierung) und 0 (Beginn der deutschen Kilometrierung). Für 3 km verläuft die tschechisch-deutsche Grenze in der Strommitte: links Deutschland, rechts Tschechien. Die Strömung nahm wieder zu, und wir passierten die großartige Landschaft des Elbsandsteingebirges mit den Schrammsteinen.

Inzwischen war es sehr heiß geworden. Gegen 14.30 Uhr konnten wir in Bad Schandau zur Mittagspause anlegen. Katrin entdeckte eine Bank im Schatten. Um zu ihr zu gelangen wateten wir durch das eiskalte Wasser der Kirnitzsch. (In Halle gibt es einen historischen Wagen der Kirnitzschtalbahn im Traditionsdepot der HAVAG!). Die Kirnitzsch mündet hier in die Elbe und hat eine schöne Sandbank angeschwemmt, auf der unsere Boote lagen. Nachdem wir uns mit dem mitgebrachten Essen gestärkt und das ganze mit ein paar Kugeln Eis abgerundet hatten, ging es weiter. Bald schaute Fahrtenleiter Ralf-Friedrich – und nicht nur er – besorgt auf die Uhr: noch 24 km lagen bis Pirna vor uns, die Autos standen in Děčín und es war schon 16 Uhr! Die Strömung hatte uns nicht so schnell, wie es Ralf-Friedrich von früheren Fahrten her kannte, voran gebracht. Also her mit Plan B! Schnell einigten wir uns darauf, nur noch 4 km bis Königstein und Sonntag den Rest der für heute geplanten Etappe bis Pirna zu fahren. In Königsstein konnten wir die Boote bei einem Kanu-Verleiher lagern. Thomas und Ralf-Friedrich (mit Arthur) gingen zum Bahnhof, um per Bahn die Autos herzuholen, was alles in allem wieder 1½ Stunden dauerte. Per Zug gelangten wir dann wieder nach Pirna und waren froh, dass das Rudervereinshaus gleich neben dem Bahnhof liegt und Duschen auf uns warteten. Auf der Zeltwiese hatte sich inzwischen eine fröhliche Truppe von Lebensrettern des DRK aus dem Chemnitzer Umland ausgebreitet, die mit Schlauchbooten und großem Equipment unterwegs waren. Abends bekamen wir auf dem Freisitz eines Restaurant am historischen Marktplatz gerade noch vor Küchenschluss etwas in die hungrigen Mägen.

Sonntag: Da die Chemnitzerum 7 Uhr aufstehen wollten und die Sanitärräume sehr begrenzt sind, krochen wir das schon ½7 Uhr aus den Zelten. (D.h. Ralf-Friedrich spielte wieder den Heldenund stand da schon mit frischen Brötchen davor.) 9.22 Uhr saßen wir in der S-Bahn und fuhren wieder nach Königstein. Schon vor 10 Uhr saßen wir wieder in den Booten. Vor uns erhob sich die Festung Königstein, unten auf der Elbe der Schaufelrad-Dampfer Pirna– eine Postkarten-Idylle. Nach Umrundung des Liliensteins lag die Bastei im gleißenden Sonnenlicht vor uns, unter ihr passierten wir die letzte verbliebene Gierseilfähre der Oberelbe. Hinter Stadt Wehlen wurden die Berge flacher und nach nur 2½ Stunden fuhren wir durch die hohen Joche der alten Brücke von Pirna. Und es war gut, dass wir zeitig anlangten, denn bald zogen von Nordwesten schwarze Wolken auf und während Michelle und Ralf-Friedrich die Boote auf dem Auto-Dach festzurrten, fielen die ersten Tropfen.  Ehe Katrin und Thomas die Haut ihres Faltbootes eingepackt hatten, ging begleitet von Blitz und Donner, ein wahrer Wolkenbruch los und ließ die beiden ins Auto flüchten. Wieder einmal erwies sich das Elbtal als Gewitterschwelle. Denn als wir mit dem Auto das Elbtal verlassen hatten hörte der Regen auf und bald schien die Sonne.

Wieder einmal lag eine schöne Wochenend-Tour hinter uns. Nächstes Jahr Fortsetzung bis Meißen?

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