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Weltmeister!

Nach vier Jahren kann der BSV wieder einen Weltmeister in seinen Reihen willkommen heißen.
Bei den ICF Masters Weltmeisterschaften in Krakow errang unser Altersklassensportler Rolf Herrmann gemeinsam mit Richard Bender und Jan Eschweiler (beide WFS 31 Köln) den Weltmeistertitel im 3x K1 der Herren. Sie setzten sich gegen 19 andere Mannschaften mit einem sicheren Vorsprung von 2,57 sec auf Platz 2 durch.
Im Unterschied zu anderen Weltmeisterschaften demonstrierten die Altersklassensportler bei den Mannschaftsrennen den völkerverbindenden Charakter des Sports besonders eindrucksvoll. So gab es bei den Kajak-Herren eine gemischte Mannschaft aus Österreich, Israel und Russland und auch eine gemischte Mannschaft aus USA und Russland.
Im Einzelwettbewerb im Kajak gewann Rolf Herrmann die Bronzemedaille.


Nach Rolfs Rückkehr aus Krakow führte unser Vereinsvorsitzender, Dr. Uwe Pfannmöller, ein Gespräch mit ihm.

U P: Rolf, was ist der Unterschied zwischen den World Master Games und der ICF Weltmeisterschaft?
R H: Die World Master Games laufen unter der Flagge des IOC und die Weltmeisterschaft ist eine Veranstaltung der ICF, die eine sportartspezifische Meisterschaft ausgetragen hat.
U P: Hier sind also nur Sportler älteren Semesters zum Start unter sich?
R H: Das ist richtig. Teilnehmen kann man ab einem Alter von 35 Jahren und wie gesagt „Je oller, je doller!“
U P: Wie viele Teilnehmer waren denn zugegen?
R H: Im Kajak sind gestartet über alle Altersklassen 83, bei den Frauen 43 und bei den Canadierfahrern waren es 25.
U P: Wie viele Nationen waren am Start?
R H: Nach den gezählten Flaggen waren es 17 Nationen. Es waren auch Nationen wie Israel und Finnland dabei, wo ich gelernt habe, dass es dort auch Kanuslalom gibt.
U P: Nun können wir Dir zu zwei Medaillen gratulieren, eine goldene im Team und eine bronzene im Einzel. Welchen Stellenwert haben diese Medaillen für Dich? Du startest ja nicht das erste Mal international.
R H: Beide Medaillen haben einen sehr hohen Stellenwert für mich. Insbesondere die Goldmedaille im Team. Meine beiden Mitstreiter (Jan Eschweiler und Richard Bender, beide WSF 31 Köln) hatten den Anspruch zu gewinnen und ich war überrascht mit ihnen starten zu dürfen. Bei den Absprachen im Vorfeld war klar, dass ich mich richtig ins Zeug schmeißen muss, um dem Anspruch der anderen beiden gerecht zu werden. Und wir waren mehr als überrascht, dass es unter dem Strich dann auch geklappt hat. Und im Einzel war ich im größten Teilstarterfeld (Gruppe 60 bis 65 Jahre mit 18 Startern) und war wirklich überrascht, dass meine Leistung zu Bronze gereicht hat. Es hätte auch noch Silber sein können, aber ich hatte eine ganz knappe Berührung und die wurde von den Kampfrichtern auch gesehen.
U P: Rolf, herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung. Aber noch die Frage: Die Mannschaftswettbewerbe liefen ja über alle Altersklasse?
R H: Ja, bei den Mannschaften gab es nur ein Rennen über alle Altersklassen, was den Sieg noch aufgewertet hat.
U P: Soweit zum Wettkampf. Rolf, man sieht Dich fast jeden Tag am Bootshaus des BSV trainieren und Du gibst ja als Übungsleiter auch Deine Erfahrungen an den Nachwuchs weiter. Was glaubst Du, könne die jungen Paddler aus Deinem Erfolg lernen?
R H: Ich werde immer wieder gefragt, mit welchem Engagement und mit welcher Einstellung ich an die Sache rangehe, wie ich den Trainingsprozess gestalte und mich über die vielen Jahre hinweg immer wieder motivieren kann. Insbesondere wie ich mich im Winter motiviere bei jedem Wetter ins Bootshaus zu kommen um mit hoher Effektivität zu trainieren.
U P: Dann wünschen wir Dir auch für die Zukunft immer eine hohe Motivation und dass Du Dein Wissen an die jüngere Generation weitergibst. Bleib gesund!

BSV:TV – Jede Medaille hat ihren Ursprung am Böllberger Wehr.
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