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Rudolf Zeiler

29. Mai 1927 – 3. April 2002

Er hat uns groß gezogen„, sagte Sektionsleiter Bernd Esbach anlässlich des Todes von Rudolf Zeiler 2002. Besser lässt sich das Wirken dieser Kanuslalom-Legende wohl kaum beschreiben. Im Jahre 1954 war der „Chef“, wie ihn alle nannten, von der Betriebssportgemeinschaft (BSG) Empor HO aus Kröllwitz zur BSG Rotation Halle gestoßen. Am Böllberger Weg schuf er dem Kanuslalom eine Heimstatt.

Rudi Zeiler beim Pressefestwettkampf 1980 am Böllberger WehrRudi Zeiler vor dem BSV Bootshaus
Rudi Zeiler beim Pressefestwettkampf 1980 am Böllberger Wehr (links) und vor dem BSV Bootshaus (rechts)

Geboren als Kind einer Arbeiterfamilie aus Köllme, lernte er Bau­schlosser. Den Lebensunterhalt seiner später 5köpfigen Familie verdiente er an verschiedenen Arbeitsplätzen in Halle als Metallarbeiter. Seine sportliche Laufbahn begann er beim Boxen.

Seine besondere Liebe und aufopfernde Leidenschaft galt dem Kanuslalom. Hier war er Vereinsvorstand, Sektionsleiter, Wettkampforganisator, Pressereferent, Übungsleiter, Sozialarbeiter und vieles mehr.  Er war Motor und Motivator, Tröster und Antreiber. Er war erfolgreich in seinem Metier und lies sich als Kämpfertyp nie unterkriegen. Immer wenn eine Slalomstrecke in der Stadt dem Sport abhanden kam, erschloss er eine neue: Pferderennbahnwehr – Wehr am Sophienhafen – Trothaer Wehr – Florawehr – Böllberger Wehr. Einen großen Bekannt­heitsgrad bekamen „seine“ Pressefestwettkämpfe mit manchmal mehr als 400 Teilnehmern.

Rudi Zeiler mit Sportlern auf der Rappbodetalsperre

Als Ende der 1970er Jahre die Zeitung „Freiheit“ als Träger der BSG Rotation kaum noch Geld hatte für den Sport, organisierte Rudolf Zeiler zu­sammen mit Helmut Schröter den Wechsel zur BSG Motor-Süd Halle (MSH), dem heutigen Böllberger SV Halle. Unter dem neuen, finanz­kräftigen Träger konnte der sportliche Erfolg zementiert werden. Gemein­sam mit den Mit­gliedern, die er zu Höchstleitungen heraus­for­derte, wurde das Bootshaus in über 16.000 Aufbaustunden umgebaut und erweitert. Bis zur politischen Wende 1989/90 war MSH die Nummer 1 im Kanuslalom der DDR.

Die Umstellung auf das andere Gesellschaftssystem nahm der ehemalige Boxer Rudolf Zeiler als weitere Herausforderung. Und er schaffte das, was viele Vereine im heutigen Mitteldeutschland nicht schafften!

Der Kanuslalom lebt weiter in Halle und das erfolgreich.

BSV:TV – Jede Medaille hat ihren Ursprung am Böllberger Wehr.

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Goldener Stern des Sports 2004
Grünes Band für Talentförderung 2007 / 2013