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BSV Geschichte

Kanu- und Vereinsgeschichte

Der Kanusport in Halle – lebendig gebliebene Geschichte In der Zeitschrift des Deutschen Kanu-Verbandes vom 06. Oktober 1934 wird vermerkt, dass im gleichen Jahr einer der ältesten Kanuvereine in Deutschland sein 25jähriges Jubiläum in Halle begangen hat. Am 13. Oktober 1909 wurde demnach von einer kleinen Schar von Paddlern der „Hallesche Canoe- und Motorbootclub“ gegründet. Zu dieser Zeit waren der Kanurennsport und der Kanu-Segelsport (!) die dominierenden Richtungen, von denen der Kanurennsport, besonders im Flachland nach wie vor sehr verbreitet ist. Als Erfinder des halleschen „Kanuruderns“ wird im Halleschen Turn- und Sportalmanach 1925 Paul Möwes gewürdigt, der Gründer der Rudergesellschaft Nelson von 1874. Er siegte am 1. Juli 1886 im Kanurennen bei der Weißenfelser Regatta. 1917 führte dann der Ruderverein Böllberg als „Kriegskanuregatta“ die „Erste Mitteldeutsche Kanu-Regatta“ unter klingendem Spiel einer Militärkapelle durch. Lange vor den Triumphen unserer Tage hatte der Name des Örtchens Böllberg bei Halle deutschlandweit als Kanumeisterschmiede einen guten Klang. Wilhelm Ulrich wurde vierfacher deutscher Kajakmeister, seine erfolgreichsten Nachfolger waren in den zwanziger Jahren Paul Turich (56 Kajaksiege/10 Deutsche Meistertitel) und Gerhard Geike (fünffacher Deutscher Meister). Unvergessen sind auch die internationalen Erfolge von F. Rothe (Ammendorfer Kanuclub). Später dann in den 30er Jahren wurden in den Alpen die ersten Wildflußbefahrungen populär und so die Sportart Kanuslalom geboren. Die Bezwingung wild fließender Gewässer nicht nur durch deren Abfahrt sondern zusätzlich erschwert durch die notwendige Befahrung sogenannter „Tore“ wurde nach dem Ende des II. Weltkrieges in ein internationales sportliches Regelwerk gefasst und bereits ab 1947 die ersten Europa- und Weltmeisterschaften ausgerichtet. In Halle selbst wurde durch einige Enthusiasten im Jahre 1938 der erste Flachland-Slalom ausgerichtet. Ende der 40er/ Anfang der 50er Jahre organisierten sich Halles Slalomkanuten in verschiedenen eigenen Vereinen, von denen heute der Böllberger SV Halle e.V. der einzige Verein ist, der die Sportart Kanuslalom weiter pflegt. Sein Domizil liegt am Saaleufer am Böllberger Weg . Neben dem Böllberger SV existieren weitere Kanuvereine in Halle – der HKC 54 in Osendorf, der KV 96 in Halle – die aber im Unterschied zum BSV ausschließlich den Kanurennsport betreiben.

Indianer knieten in den Booten und benutzten ein Stechpaddel, woraus sich der nur Männern vorbehaltene Canadier entwickelte. Die Eskimos saßen in Kajaks und benutzten ein Doppelblattpaddel. Diesen Vorbildern nachempfunden hatte der englische Anwalt MacGregor sein unter dem Namen „Rob Roy“ entwickeltes Kajak mit einer Länge von 4,76m, 76 cm Breite und ca. 30 kg Gewicht. Damit befuhr er als erster Europäer in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit diesem Bootstyp eine Reihe von Flüssen und Seen in Europa und leitete die Entwicklung des Kanusportes in Europa ein. So fuhr man nicht mehr nur rückwärts – wie beim Rudern – sondern schaute in die Richtung, in die man fuhr… .
1866 MacGregor gründet den „British Royal Canoe Club“, der 1876 die erste Regatta veranstaltet.
1885 Erste Kanu-Vereine in Bonn, Breslau und Hannover
1905 Der Leipziger Alfred Heurich erfindet das erste Faltboot.
1934 Kanusport (Kanurennsport) als olympische Sportart anerkannt, seit 1936 im Programm
30er Jahre Entwicklung des Kanusportes auf wildwasserähnlichen Strecken (Alpen)
1938 Erste Weltmeisterschaften (Kanurennsport) in Växholm (Schweden)
1949 Erste Weltmeisterschaften im Kanuslalom in Genf
1972 Erstmals Kanuslalom im olympischen Programm (München/Augsburg)

Die Entwicklung des Kanuslalom Sportes in Halle

1874 – 1920

1874 Gründung der Rudergesellschaft Nelson. Besuch von Kanurennen bei den Ruderregatten in Leipzig und Röblingen am (Salzigen) See.
13.11.1909 Gründung des „Halleschen Canoe- und Motorboot-Clubs“ – erster Spezialverein für Leute, die nicht länger als „Rückwärtsfahrer“ gelten wollten.
Oktober 1911 Mit Aufkommen des Kanusegelns als Lieblingsbeschäftigung der Mitglieder Umbenennung in „Touren-Club Hallescher Canoe-Segler“.
1914-1918 Während des Krieges ruhte das Vereinsleben fast völlig.
1918 Kräftiges Aufleben nach dem I. Weltkrieg unter Führung des langjährigen Vorsitzenden Otto Simon.
02.06.1919 Antrag zur Aufnahme als „Verein für Kanusport Halle e. V.“ (VKH 09) in den am 13.03.1914 in Hamburg gegründeten Deutschen Kanu-Verband (DKV).
1919 Erste Deutsche Meisterschaften des DKV (ohne hallesche Teilnahme).
Herbst 1919 Die erfolgreiche Teilnahme des VKH 09 an Herbstregatta des Ober-Elbe-Kreises (einer Form landesübergreifender Regionalmeisterschaft) führt zur hoch geachteten Stellung des VKH 09.
1918/1919 Beginn des Baus eines Bootshauses an Hafenbahnbrücke (Böllberger Weg), mit dem Anbau des Aufenthaltsraumes 1933 zum „Schmuckstück“ gestaltet.

Die Entwicklung des Kanuslalom Sportes in Halle

1920 – 1949

20er und 30er Jahre Zu den schönsten Freizeitvergnügungen der Hallenser am Wochenende gehörte das Wanderpaddeln auf der Saale und Weißen Elster. Camping war noch sehr naturverbunden und einfach. Die Menschen achteten die Natur als einen Teil ihrer selbst.
1938 Organisation der ersten Kajakslalomwettbewerbe (außerhalb der Gebirgsregionen im Flachland) auf der Saale unter Wilhelm Engelbrecht. Das Erlernen der Eskimorolle war für die Slalomkanuten wichtige Voraussetzung, um bei einer Kenterung den Wettbewerb fortsetzen zu können.
1939 Halle gewinnt an Beliebtheit als Veranstaltungsort für Slalomwettbewerbe. Traditionelle Strecke war das Wehr am Sophienhafen („Wilde Saale“). Diese erste hallesche Slalomstrecke verschwand Ende der siebziger Jahre durch Baumaßnahmen.
1945 Bootshäuser der Kanuvereine zerstört oder zweckentfremdet, Sportverbot. Kriegsheimkehrer vom VKH 09 und vom HKC 20 treffen sich auf dem VKH-Gelände, organisieren sich bei der ZSG KWU und bauen mit den Brettern eines geschliffenen Freibades eine erste Bleibe.
29.05.1949 Landesmeisterschaft von Sachsen-Anhalt auf der Slalomstrecke am Sophienhafen. In der Folgezeit beteiligen sich eine stattliche Anzahl hallescher Kanuten an den Slalom-Meisterschaften der sowjetischen Besatzungszone auf der Zwickauer Mulde in Hartenstein, an der ersten Gesamtdeutschen Meisterschaft in Jena-Burgau sowie an Wettkämpfen mit tschechoslowakischen Kanuten in Kahla.

Die Entwicklung des Kanuslalom Sportes in Halle

die 50er Jahre

1950 – 1959 Verdienstvolle Namen dieser Zeit: Die „Älteren“ wie Heini Simon und seine Schwester Leni, Werner Koch, Kurt Tandel, Otto Jänicke oder Kurt Schulle organisierten den Sport und brachten die besten Traditionen von VKH und HKC zunächst in die ZSG KWU und später in die BSG Post ein. Gerhard Kramer, Harry Voigt und Karl- Heinz Wozniak waren die Leistungsträger im Slalom, Karl-Heinz Kramer brachte es sogar zum Gesamtdeutschen Einer-Canadier-Meister im Rennsport.Die fünfziger Jahre waren zunächst gekennzeichnet durch eine beachtliche Breitenentwicklung im Kanuslalom. Mehrere neue Wettkampfstätten wurden erschlossen. Das heute durch den Bau der Straße nach Halle-Neustadt verschwundene Wehr an der Pferderennbahn sah einen Ranglistenwettkampf mit der DDR-Spitzenklasse, der Mühlgraben an der Steinmühle (Nähe Mühlweg) war Austragungsort einer Kreismeisterschaft mit über 60 erwachsenen Teilnehmern aus vier halleschen Vereinen.Für mehrere Jahre war die BSG Motor Ammendorf unter Achim Drieschner die führende Slalomsektion in Halle. Die Weiße Elster wurde an drei Stellen zur Slalomstrecke, zunächst an der Eisenbahnbrücke, dann am Ammendorfer Wehr und schließlich an der damaligen Mühle. Mit den Slalomtoren in den durch ein echtes Mühlrad im engen Tunnel erzeugten Turbulenzen sorgte Halle wieder einmal für Gesprächsstoff unter den Experten. Leider jedoch kam aber der Slalom infolge Wasserverschmutzung und fehlender Jugendarbeit in Ammendorf Ende der fünfziger Jahre zum Erliegen. Ähnliche Probleme hatten auch die halleschen Vereine.Der Bekanntheitsgrad eines halleschen Kanufahrers war über viele Jahrzehnte nahezu legendär – Heinz Schäfer. Er gehörte zu den Aktivisten der ersten Stunde. Zusammen mit Walter Pretzsch organisierte er den Kanusport im Vorort Trotha, beim Kraftwerksverein Turbine. Schon 1946 ging es an die Ostsee, 1948 an die Warnow, sogar an der Mecklenburgischen Seenplatte entdeckte er „Wild“- wasser und organisierte Training und Erholung für die Sportfreunde. Später wurde er zum Protagonisten für die Befahrung von Wildflüssen außerhalb Deutschlands. Neben Fahrten im „wildwasserverrückten“ Nachbarland CSSR ging es in den 60er Jahren bis in den Kaukasus, auf die Flüsse Pra und Oka u.v.a.m.

Die Entwicklung des Kanuslalom Sportes in Halle

die 60er Jahre

1960 – 1969 Die Slalomkanuten der Stadt Halle sammeln sich in einem Verein – der BSG Rotation im Bootshaus am Böllberger Weg. In Oschersleben bei den DDR-Meisterschaften erringt 1966 die Bezirksmannschaft Halle (3xK1) gegen die starke Konkurrenz aus den Sportclubs einen dritten Platz. Die Medaillenträger aus Halle hießen Martin Kehl und Dieter Engelbrecht.In diesen Jahren und danach – und bis zum heutigen Tag – trug das Engagement von Rudi Zeiler wesentlich dazu bei, dass nach einer zwischenzeitlichen „Flaute“ der Slalomsport wieder zu neuem Leben erweckt wurde.

Die Entwicklung des Kanuslalom Sportes in Halle

die 70er Jahre

1970 – 1979 Zu der damaligen Zeit (60er und frühe 70er Jahre) wurden die Faltboote in zunehmendem Maße durch glasfaserverstärkte Polyesterboote verdrängt, deren Bootsformen heutzutage abenteuerlich erscheinen.
In der Folgezeit erkämpften sich acht Schützlinge Rudi Zeilers (gest. 2002) die Aufnahme in die Sportclubs der DDR. Von ihnen schafft es Jürgen Henze, Gold bei Weltmeisterschaften (1973) zu gewinnen (3xC2) und an Olympischen Spielen (1972) teilzunehmen. Ein Erfolgsgeheimnis – neben Talent und Trainingsfleiß – waren vorbildliche natürliche Trainingsbedingungen in der Stadt Halle mit vier (!) Trainings- und Wettkampfstrecken für Wildwasser, angelegt an verschiedenen Wehranlagen.
Der Wechsel der Kanuten von der BSG Rotation (Trägerbetrieb die Tageszeitung „Freiheit“) zur BSG Motor Süd Halle (Trägerbetrieb VEB Technische Gebäudeausrüstung) bringt ab 1979 einen echten Aufschwung durch verbesserte finanzielle und materielle Bedingungen für die Sportler. Heiße Duschen werden im Bootshaus eingebaut, ein Kraftraum und eine große Bootshalle werden von den Mitgliedern in ungezählten Aufbaustunden errichtet. Dies war sehr wichtig für das Überleben des Kanuslalomsportes. Hinzu kamen die Probleme bei der Beschaffung von Bootsmaterial.Der Name von Horst Hartung aus Halle wurde zu einem Markenzeichen im Sportbootbau – und von seiner Unterstützung konnten auch die halleschen Kanuten profitieren.Dank der mit seinem Namen verbundenen, im In- und Ausland begehrten Qualitätsboote, wurde er zu Halles unbestritten bekanntesten Kanu-Persönlichkeit, auch wenn das zu sozialistischen Zeiten ihm als Privatunternehmer nicht jeder gönnen wollte. Jedenfalls geht der ostdeutsche Kantersieg zur olympischen Slalompremiere 1972 mit auf sein Konto – alle Titel gingen an die DDR. Drei davon wurden in Hartung-Booten errungen. Insgesamt fuhren in jener Zeit über 50 Weltmeister und Olympiasieger in Booten aus Halle.
Nachhaltig wirkte sich in dieser Zeit die Tätigkeit von Helmut Schröter als Übungsleiter und Organisator auf das Geschehen am Böllberger Weg aus. Immer neue Ideen in der Trainingsmethodik und großes Geschick im Umgang mit Jugendlichen bildeten die Grundlage für ein dem Kanuslalom gewidmetes Leben, in dem er später über die Stationen TSG Gera-Zwötzen, Bundestrainer der Schweizer Nationalmannschaft auch Bundestrainer der deutschen Kajak-Nationalmannschaft wurde.

Die Entwicklung des Kanuslalom Sportes in Halle

die 80er Jahre

1980 – 1989 Bei DDR-Meisterschaften im Jugend-, Junioren-, und Erwachsenenbereich erringen die Slalomkanuten aus Halle in diesem Jahrzehnt insgesamt 16xGold, 15x Silber und 19xBronze. Zu den Meistern und Medaillengewinnern gehörten unter anderen: Heiko Riedel, Andreas Kehl, Christiane Schade, Sabine Braune, Angelika Morawe, Frank Hädicke, Veit Jäger, Dirk Harder, Anett Salzmann, Ralf Kubiczek, Roger Reichardt, Harald Knappe, Klaus Grünhagen, Hartmut Wittek, Rolf Herrmann sowie Helmut Schröter, Frank Schneider und Bernd Esbach.Unter der Führung von Rudi Zeiler erkämpfte die Sektion Kanu von Motor Süd Halle mehrfach den ersten Platz in der Vereinswertung des Verbandes. Dies gelang u.a. auch dadurch, dass die Zahl der aktiven Sportler fast die 100 erreichte.Wettkampffahrten erforderten deshalb ein heute undenkbares Transportvolumen. Der zweiachsige, mehr als 50 Boote fassende Hänger reichte häufig nicht. Auf der Ladefläche der Lkw-Zugmaschine und in dem kleinen Bus saßen die Sportler dicht bei dicht. Höhepunkte waren die großen Wettkampfveranstaltungen am Böllberger Wehr mit mehreren hundert Teilnehmern.

Die Entwicklung des Kanuslalom Sportes in Halle

die 90er Jahre

1990 – 1999 Mit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten wurden wesentlich veränderte Ausgangsbedingungen für den Sport geschaffen. Der durch Betriebe geförderte Sport der DDR gehörte der Vergangenheit an – das Vereinsmodell der Bundesrepublik bestimmte fortan die Geschicke der Kanuten am Böllberger Weg.Erste Wettkämpfe seit der Grenzöffnung in der neuen Freiheit – Kanuslalom in der Schwimmhalle des SV Bayreuth und auf der Waldnaab in Windisch-Eschenbach. Ein geschichtlicher Zufall führt dazu, dass am 13. Oktober 1990, wenige Tage nach der Wiedervereinigung in Halle am Böllberger Saalewehr die erste gesamtdeutsche Bestenermittlung der Altersklassen im Kanuslalom stattfindet. Geplant war die Veranstaltung als DDR-Bestenermittlung für den August, aber die politischen Ereignisse dieser Tage führten zu einer Termin-Verlegung in den Oktober.
Die Böllberger Mühle fällt kurze Zeit später einem Feuer zum Opfer. Das Ruinengelände macht es seither unmöglich, dort wieder Wettkämpfe auszurichten.Mit der Wende änderte sich im Verein auch die Einstellung zum Wasserwandersport. Im Juli 1992 wurde eine bundesweite Wasserwanderfahrt auf der Weißen Elster und Saale ausgerichtet, deren Tradition jedoch durch die Naturschutzbehörden verhindert wurde, denn die Weiße Elster steht für Veranstaltungen auch im kleinen Rahmen nicht mehr offen. Zunehmend beteiligen sich BSV-Wanderfahrer an den Veranstaltungen des DKV. Regelmäßig werden Kanukurse und Sicherheitsschulungen für jedermann angeboten. Besonders engagiert sind hier die Brüder Harald und Rüdiger Zeiler.Die Zahl der Vereine in Sachsen-Anhalt, die den Kanuslalom weiter betrieben übersteigt die Zahl derer, die aufgegeben haben bei weitem. In Halle wurde jedoch unter fachkundiger Anleitung von Jürgen Henze, Hartmut Becker und „Altmeister“ Rudi Zeiler weiter fleißig trainiert und das mit zunehmendem Erfolg. Im Jahre 1995 erringen Frank Henze und Sebastian Brendel bei der Junioren EM in Liptovski – Mikulas (CZE) im Zweiercanadier die Bronzemedaille. Bei der Junioren WM 1998 in Lofer (AUT) werden die Sportler Marcus Becker/Stefan Henze (C2) und Stefan Pfannmöller (3 x C1) Juniorenweltmeister. Zur Absicherung des Trainings wurde vor dem Bootshaus die neue Zahmwassertrainingsstrecke errichtet und in den Folgejahren kontinuierlich weiterentwickelt bzw. nach Vandalismus immer wieder aufgerichtet.Seit 1993 findet jährlich das vom BSV organisierte Schlauchbootrennen auf der Saale für alle Wasserfanatiker und Liebhaber von Spaß und Freude beim Wassersport statt. Diese Veranstaltung entwickelte sich unter Federführung von Harald Zeiler zu einer Art Volksfest am Saaleufer.

Die Entwicklung des Kanuslalom Sportes in Halle

2000 – Das neue Jahrtausend beginnt.

2000 – 2006 Die ersten Jahre des 21. Jahrhunderts zählen zu den erfolgreichsten in der Geschichte des halleschen Kanuslaloms.Es begann mit dem 5. Platz des erst 19jährigen Stefan Pfannmöllerbei den Olympischen Spielen in Sydney (2000). Später erkämpfte er den Gesamtweltcup (2002), holte Bronze bei den Olympischen Spielen in Athen (2004), wurde Welt- und Europameister.Große Euphorie erzeugte der Gewinn der Weltmeisterschaft 2003 durch Stefan Henze und Marcus Becker im Zweiercanadier und ihre Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Athen (2004), gefolgt von vielen weiteren WM-Medaillen. (eine Übersicht über die Erfolge findet man hier). Ihren Vorbildern folgend, entwickelten sich neue Leistungsträger wie Patrick Latki, Erik Pfannmöller, Martin Unger und Marcus Mehnert (siehe auch die Übersicht über erfolgreiche Kanuten).Die Entwicklung des Umfeldes nahm einen breiten Raum bei der Vorstandsarbeit ein. Das 1998 begonnene Projekt „Wildwasserpark Pulverweiden“, die Errichtung einer naturnahen Wildwasserwettkampf- und Trainingsstrecke an der Saale fand 2001 in der Stadt Halle die endgültige Befürwortung – Lohn der Mühen einer mehr als 3jährigen Vorbereitungszeit der Initiatoren. Der Gang durch die Behörden zehrte für lange Zeit an den Nerven, da immer neue Forderungen aufgestellt wurden. Zwischenzeitlich stiegt 2003 der Bund aus dem Projekt aus und stellte damit vieles in Frage. Aber die Kanuten des BSV gaben nicht auf.
Im Frühjahr 2007 wurde das Planfeststellungsverfahren beim Landesverwaltungsamt mit einem positven Bescheid abgeschlossen und an die Stadt übergeben. Dort können nun die Bürger letztmalig ihre Einwände vortragen.Für die Wasserwanderer des Vereins war die Ausrichtung der 3. Paddlertage des DKV in Halle nicht nur eine Herausforderung, sondern auch ein absoluter Höhepunkt. Im stillgelegten Gesundbrunnenbad entstand temporär ein Zeltplatz, der als Basis für die Fahrten zur Goitzsche und auf der Saale diente. Die Paddlertage waren die erste offizielle Veranstaltung auf dem im Tagebaurestloch Goitzsche bei Bitterfeld entstandenen Wasserparadies. Unter Leitung von Harald Zeiler wurden mit dieser Veranstaltung Maßstäbe für die DKV-Paddlertage gesetzt.Im Sommer 2004 sah es so aus, als ob das schon über 10 Jahre dauernde Verwaltungs- und Gerichtsverfahren zur Klärung der Eigentumsverhältnisse am Bootshaus dem positiven Ende zugeht. Die Mitglieder beschlossen, die dringend erforderlichen Sanierungsmaßnahmen in Angriff zu nehmen. Im Februar 2005 begann mit dem Abriss der alten Bootshalle die grundlegende Rekonstruktion unserer Vereinssportstätte. Eine neue Bootshalle und ein 2-geschossiger Neubau entstanden, das Dach wurde abgedichtet, die Wärmeisolierung erneuert sowie der Sanitärtrakt grundlegend renoviert. Fast drei Jahre waren wir mit dem Projekt beschäftigt, vom Plan, über das Finanzieren bis zur Bauausführung.
Auf das Erreichte sind wir stolz und hoffen, dass das Bootshaus, welches uns die Stadt Halle (Saale) im Jahr 2005 in Pacht übergeben hat, von allen Sportlern und Gästen sorgsam genutzt wird.

Rückblick auf das Jahr 2007

Das Jahr 2007 war für den Böllberger SV erneut geprägt durch eine Vielzahl von sportlichen, baulichen und festlichen Aktivitäten. Diese Seite soll nur einen kleinen Überblick bieten, aber gleichzeitig als eine Art Gedächtnis auf unserer WEB-Site dienen.

Januar/Februar:

Die Umbauarbeiten am Bootshaus gingen in die letzte Phase. Am 3. Februar erfolgte die offizielle Einweihung

März:

Der Kanupark in Markkleebergwird mit einem Wettkampf eröffnet. Wir sind dabei.
Martin Unger Sebastian Winter

April:

Die Wettkampfsaison läuft auf vollen Touren; für die Kinder zum Beispiel in Erfurt. Für die Leistungsträger geht es um die WM-Qualifikation. Es qualifizieren sich Marcus Becker und Stefan Henze, Kay und Robby Simon, sowie Erik und Stefan Pfannmöller.
Erik Pfannmöller Erik Pfannmöller Erik Pfannmöller

Mai:

Die Volleyballer veranstalten ihr traditionelles Tournier. Das 14. Hallenser Schlauchbootrennenfindet an der Peißnitzbrücke statt.

Juni:

Die Kanu Landesmeisterschaft in Merseburg ist der Höhepunkt für den Nachwuchs und der Schlosswehrpokal wurde zum 5. Mal verteidigt, während die Leistungsträger zur EM in die Slowakeifahren. Kay und Robby Simon werden dort C2-Team-Europameister.

Juli:

Die Teilnehmer der DKV Wanderfahrt „Von ICF zu ICF“ waren Gast in unserem Bootshaus. Das Ferienlager im Bootshausbot Freude und Erholung für die Jüngsten.

August:

Die Kanuten werden mit dem Grünen Band für vorbildliche Talentförderung ausgezeichnet. Die Deutsche Meisterschaft in Markkleebergendet in einem Medailliensegen für die Kanuten des BSV.

September:

Erik Pfannmöller wird bei der WM in Brasilien K1-Team-Weltmeister. Der Kinderwettkampfmuss wegen Hochwasser vor das Bootshaus verlegt werden.

Oktober:

Drei Medaillen bringen die Oldies von den German Masters mit nach Hause. Jeweils mit beteiligt war Bernd Esbach. Damit wuchs die Saisonbilanz der Sektion Kanu für 2007 auf 5 internationale und 12 nationale Medaillen!

November:

Das neue Trainingsjahr beginnt. Für fünf Sportler startet das Projekt Olympia Peking 2008. Insgesamt werden 11 Sportler in den Bundeskader des DKV berufen.

Dezember:

Für seine Leistungen in der Saison 2007 wird Erik Pfannmöller von den Sportjournalisten des Landes zum Sportler des Jahres gewählt.

Rückblick auf das Jahr 2008

Das Jahr der Olympischen Spiele in Peking begann mit der großen Herausforderung der Olympia-Qualifikation im Bereich Leistungssport.
Aber es gab noch mehr Höhepunkte, von denen diese Seite ausschnittsweise berichten will. Gleichzeitig soll sie als eine Art Gedächtnis dienen.

Januar/Februar:

Im Warmwassertrainingslager in Sydney wurde hart trainiert, aber auch für einen Stadtbummel blieb etwas Zeit.

März:

Im Kanupark in Markkleeberg wird der erste internationale Wettkampf mit viel Kanu-Prominenz ausgefahren.
Christian ScholzMarcus Becker und Stefan Henze

April:

Ernsthafte Bewährungsproben für den jungen Nachwuchs gibt es bei den Wettkämpfen zur offenen Thüringer Meisterschaft in Erfurt, Sömmerda und Gera. Bei den Erwachsenen läuft die Olympia-Qualifikation. Wir gehen leer aus.

Mai:


Die Volleyballer veranstalten ihr traditionelles Tournier. Das 15. Hallenser Schlauchbootrennenfindet an der Peißnitzbrücke statt.


Mit dem erneuten Gewinn der Europameisterschaft im 3xC2 demonstrieren unsere Zweierbesatzungen Becker/Henze und Simon/Simon zusammen mit dem Leipziger Boot Schröder/Henze ihre Klasse.

Juni:

Gemeinsam mit dem KV 96 werden in Halle die Landesschülerspiele der Kanuten ausgestaltet.

Vom 14.-15.06. fanden in Spremberg die Deutschen Schülermeisterschaften statt. Hier konnten unsere Kanuten zwar keine Deutschen Meister einfahren, aber trotzdem jede Menge Edelmetall mit nach Hause bringen.

Juli:

Erik Pfannmöller wird erneut Weltcup-Gesamtsieger. Christian Scholz wird Junioren-Europameister im 3x C1 und bald darauf gewinnt er bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Team die Bronzemedaille.

Neun unserer jüngsten Paddler erlebten eine abwechselungsreiche Woche Ferien im Bootshaus.

August:

Was lange währt, wird gut!Im August wurde die Zufahrt zum Bootshaus neu befestigt und damit eine langjährige Gefahrenquelle beseitigt. Da der Eigentümer (die Stadt) sich auch bei dieser Maßnahme nicht finanziell beteiligt hat, müssen die Kosten nun in den nächsten sechs Jahren durch die Mitglieder allein abgetragen werden.

Bei der Deutschen Jugendmeisterschaftwerden Awe/Tilgner/Scholz Meister im 3xC1.

September:

Bei der Ostdeutschen Meisterschaft in Königshütte gelingt es, den Pokal für das erfolgreichste Team zu gewinnen. Gefeiert wird der Sieg mit einer gemeinsamen Brockenwanderung.
Der Kinderwettkampf findet erneut am Salzgrafenplatz im Herzen von Halle statt.


Oktober:

Rolf Herrmann gewinnt bei den German Masters den Titel bei den Herren im K1 AKC. Damit stehen in der Saisonbilanz der Sektion Kanu für 2008 insgesamt 4 internationale und 11 nationale Medaillen!
Nach einer grundlegenden Sanierung wurde der Bootssteg am neu befestigten Abschnitt des Saaleufers wieder zu Wasser gelassen.

November/Dezember:

Mit dem traditionellen Herbstputz auf dem Bootshausgelände zieht für einige Wochen etwas Ruhe ein im Bootshaus.

Rückblick auf das Jahr 2009

Wie jedes Jahr, war auch 2009 voller Emotionen und Höhepunkte, über die hier ausschnittweise berichtet werden soll. Erstmalig haben wir 2009 begonnen, alle Nachrichten aus dem Verein zu sammeln und in einem Archiv zusammenzufassen. Dieses Archiv kann man hier öffnen, muss jedoch einkalkulieren, dass das Laden gegebenenfalls recht lange dauert!

Januar/Februar:

Während in Halle bei Schnee und kräftigem Frost das Paddeln eher eine eisige
Angelegenheit war, konnten unsere Kader beim
Trainingslager in Südafrika stabile Grundlagen
für die nahende Saison legen.

März:

Im Kanupark in Markkleeberg kommt es zum ersten internationalen Kräftemessen auf dem Wildwasserkanal.
Erik Pfannmöller in Aktion Die Frauengymnastik-Gruppe des BSV feiert den runden
Geburtstag ihrer „Chefin“, Johanna Reichenbach.

April:

Das LKV-Anpaddeln findet auf der Saale statt und beginnt im BSV-Bootshaus.
Für den Slalom-Nachwuchs gilt es die Frühjahrswettkämpfe wie z.B. in Meißen als erste Standortbestimmung zu nutzen.

Beim Anpaddeln des Vereins war das Ziel der Krug zum grünen Kranze.

Mai:

Die Volleyballer veranstalten das 10. Volleyball-Tournier des BSV.
Das 16. Hallenser Schlauchbootrennen findet an der Peißnitzbrücke statt.

Juni:

Bei der Landesmeisterschaft in Zeitz zeigt der BSV eine geschlossenen Mannschaftsleistung.

Juli:


Marcus Becker
und Stefan Henze beenden die Weltcupsaison in
Augsburg mit einem begeisternden Sieg und werden in der Endabrechnung Dritte.

Ein Wochenende lang stand das Bootshaus ganz im Zeichen der Unteren
Saalefahrt 2009
.
Das Ferienlager im Bootshaus ist erneut ein tolles Erlebnis für die jüngsten
Paddler des Vereins.

August:

Nachdem es durch den Bau des Saale-Radweges immer wieder zu
Vandalismus auf dem Bootshausgelände gekommen war, wurde mit einem nicht
unbeträchtlichen finanziellen Kraftakt des Vereins ein neuer Zaun errichtet
werden. Auch am Wehr wurden dieses Jahr zweimal die Seile durch feige Gangster
gekappt.
Bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend und Junioren im Okertal
bei Goslar errang die 3xC1 Mannschaft die Silbermedaille hinter dem AKV Augsburg.

September:

Bei der Slalom-WM in Spanien haben Marcus Becker und Stefan Henze gemeinsam mit den Booten Becker/Behling (Schkopau) und Schröder/Henze (Leipzig) die Silbermedaille im 3xC2 gewonnen.
Foto © pixxpress.com

Der Kinderwettkampf im Herzen der Saalestadtfindet erstmals unter Schirmherrschaft der Halloren statt.

Oktober:

Am Wochenende das 3. Oktober trafen sich in Halle die Donau-Paddler zu ihrem TID-Freundschaftstreffen. Neben den sportlichen Aktivitäten zu W
asser und zu Land standen auch Führungen durch die Stadt auf dem Programm.

Bernd Esbach, Volker Busch und Rolf Herrmann gewinnen bei den German Masters den
Titel bei den Herren 3xC1. Damit stehen in der Saisonbilanz der Sektion Kanu für 2009 insgesamt 2 internationale und 10 nationale Medaillen!

November:

Der Herbst ist in jedem Jahr die Zeit der Arbeitseinsätze. diese Jahr ging es nicht nur um Laub. Es wurde die obere Freifläche vor dem neuen Zaun befestigt. Die Ausdauer dafür konnte bei einem Ausflug auf den Brocken trainiert werden.

Dezember:

Der Hallenbad-Slalom von Gera bildet alljährlich den endgültigen Abschluss der Wettkampfsaison, wobei neben dem eigentlichen Wettbewerb natürlich ein jeder auch die Vorzüge des warmen Wassers genießen kann.
Nicht weniger lustig geht es beim Weihnachtskegeln zu, was allerdings auch 2009 in Sennewitz stattfinden musste, denn der Sportpark am Bölli lässt auf sich warten.

Rückblick auf das Jahr 2010

Kein Jahr ist wie das Andere. Sportliche Erfolge, der Kampf um den Wildwasserpark, 60 Jahre BSV und vieles mehr – dies alles wurde wieder ehrenamtlich und mit grossem Engagement geleistet. Alle Meldungen kann man direkt im Archiv nachlesen.

Januar:



Schneeschippen als Erwärmung vor und nach dem Training und ein Event „Schneebooten“ was auch 2011 seine Fortsetzung finden soll.Willi Braune, Michael Busch, Paul Wenzel Grunwald und Tobias Tilgner konnten sich bei der Sportlerehrung in Magedburger Cinemaxx aus den Händen von der Vizeweltmeisterin im Kugelstoßen Nadine Kleinert und Handballbundesligaspieler Yves Grafenhorst vom SC Magdeburg ihre Anerkennung ausprechen lassen.

Februar:

Die Besten deutschen Kanuslalom Athleten vom BSV-Halle, Martin Trummer, Marcus Becker und Stefan Henze fliegen ins Trainingslager nach Südafrika.

März:



Anpaddeln bei 5 Grad Celcius mit anschließender Wasserschacht. Am 19.03.2010 wurde unsere Gymnastik-Sportfreundin Johanna Reichenbach mit der Ehrenmedaille des Stadtsportbundes der Stadt Halle ausgezeichnet. Auftaktwettkampf in Gera. Der BSV holt seine ersten sieben Medaillen.

April:

Vorstellung des BSV – Leistungskaders 2010 und erster Richtungsweiser bei den Internationalen Frühjahresrennen in Markkleeber wo keiner enttäuschte.
Der BSV holt sich in zwei Nachwuchswettkämpfen der Thüringer Landesmeisterschaften 19 Medaillen. Der Junioren Nachwuchs qualifiziert sich für die Nationalmannschaft.
Erik Pfannmöller tritt von der aktiven Laufbahn zurück.

Mai:

Die BSV Junioren qualifizieren sich für die WM in Foix (F). Die Volleyballer erarbeiten sich Bonze im eigenen Einladungstournier. Die Wanderpaddler Birgit und Volker Warstat fahren an drei Tagen 200km!! auf dem Rhein. Das 17. Hallenser Schlauchbootrennen findet mit über 220 Aktiven und mehr als 2000 Zuschauern statt. Die Nachwuchskanuten holen in Sömmerda sechs weitere Medaillen aus Thüringe und schließen dieThüringer Landesmeisterschaften mit 32 Medaillen an vier
Wettkampftagen ab.


Juni:

Die BSV Slalomkanuten gewinnen den Merseburger Schlosswehrpokal zum achten Mal in Folge. In Haynsburg erkämpfen sich die Slalomkanuten 14 Landesmeistertitel.
Zur deutschen Schülermeisterschaft in Neuss holen die BSVer zwei von neun deutsche Titeln und zwei Bronzemedaillen. Die WM Teilnehmer Lisa Fritsche, Tom Lorke, Max Gerth und Sebastian Tilgner werden hochkarätig verabschiedet. Im spanischen La Seu d‘ Urgell werden Marcus Becker und Stefan Henze mit dem dritten Platz belohnt. Die BSV Mitgleider feiern ihren 60. Geburtstag bei sengender Sonne mit einem großen Sportfest und einer tollen Feier.





Juli:

Tom Lorke/Max Gerth werden im 3xC2 Team-Weltmeister, Lisa Fritsche in 3xK1 Team-Vizeweltmeister.
Das Ferienlager im Bootshaus war im Juli wieder für alle Beteiligten ein ganz großes Erlebnis.

August:

Sebastian Tilgner 3xC1 und Lisa Fritsche 3xK1 werden in Markkleeberg Team-Europameister. Tom Lorke und Max Gerth holen sich Team Bronze 3xC2 bei den Europameisterschaften.
In Augsburg holen die BSVer bei den deutschen Jugend und Joniorenmeisterschaften 3 Medaillen: Silber Team: 3 x C1 Sebastian Tilgner / Max Gerth / Willi Braune, Bronze – Jugend C2: Tobias Tilgner / Paul Grunwald, Bronze – Jugend weiblich C1: Sabine Krause

September:



Oktober:

Die Halleschen Kanuten vom BSV Halle sind Ostdeutscher Meister Rolf Herrminator Herrmann erpaddelt sich einen gesamten Medailliensatz bei den German Masters in Haynsburg. Das traditionelle Abpaddeln lockte wiedewr über 50 Aktive auf die Saale.
Familie Latki entdeckt erfolgreich neben dem Wassersport den Halbmarathon.



November:

DOW stell sich in Schkopau zusammen mit den BSV Kanuten als welweiter Partner der olympischen Spiele 2012 vor.

Rückblick auf das Jahr 2011

Januar:

Im Januar zeigte sich die Saale wieder wild. Ein gewaltiges Hochwasser zog sich quer durch Halle. Das Bootshaus wurde um Zentimeter verschont. Training war nur für Auserwählte möglich.
Kenterrollentraining
Das alljährliche Kenterrollen – Training wurde unter Anleitung von Monika Pfannmöller im Stadtbad durchgeführt. Mit dabei war auch Lisa Fritsche, die hier die Technik der Handrolle verfeinerte.

Februar:

BSV Bowlingcracks
Die Welt- und Europameister 2010 wurden von BSV Vorstand auf eine gemütliche Runde Bowling eingeladen

März:

BeHe in Athen
Auslandstrainingsbeginn für unsere Topfahrer. Marcus Becker und Stefan Henze geben sich auf ihrer Olympiastrecke in Athen von 2004 den letzten Motivations- und WM Vorbereitungsschliff. Lisa Fritsche, Martin Trummer, Sebastian Tilgner, Tom Lorke, Max Gerth und Sebastian Winter trainieren im französichen Wildwasserstadion in Pau.
Karsten Zeiler, Christian Beck und Martin Kehl befahren den 34. Erzgebirgsring bei ausgesprochen winterlichen Temperaturen. Die Nachwuchskanuten holen sich die ersten zehn Medaillen 2011 aus Thüringen.
Bernd Esbach mit den neuen Booten
Durch die Bezuschussung des LSB bekommt der BSV elf neue Boote für den Nachwuchs

April:

Becker / Henze melden sich eindrucksvoll bei dem Frühjahresslalom zurück.
Abschied von Scholle
Christian Scholz geht nach sechs erfolgreichen und aufregenden Jahren wieder in seine Heimat Berlin zurück. Die Nachwuchskanuten schließen die Thüringer Meisterschaft mit 36 Medaillen erfolgreich ab. Der Nachwuchs fährt kurz darauf in das Trainingslager Sault-Brénaz um sich noch optimaler auf die Saison vorzubereiten.

Mai:

BehHe im Arm
Die deutsche Nationalmannschaftsqualifikation war für Becker/Henze und Lisa Fritsche erfolgreich. Marcus und Stefan zeigten als alte Hasen wie man vorn rein fährt und qualifizierten sich direkt für den Woldcup. Lisa Fritsche holte sich mit ihrer Topquali die Fahrkarte zur EM nach Banja Luka. Der BSV Halle holte sich zum neunten Mal als gesamtes Team den Schlosswehrpokal von Merseburg. Der Herrminator Rolf Hermann holt sich bei der Landesmeisterschaft in Haynsburg drei Landesmeistertitel.

Juni:

Lisa Fritsche, Tom Lorke und Max Gerth in das Juniorenteam Sachsen-Anhalt qualifizierten sich mit ihren hervorragenden Leistungen bei der Junioren WM im letzten Jahr. Sebastian Tilgner erhielt seine erneute Qualifikation durch den 10. Platz bei der Junioren WM. Der BSV Halle stellt also insgesamt vier von sechs Kadersportlern in der Sportart Kanu-Slalom.
Marcus Becker und Stefan Henze verpassen einen guten EM Start in der mit Platz 10 im spanischen La Seu d´Urgell. Holten sich aber in der Mannschaft mit den MüllerTwins und Schröder/Henze noch EM Silber.
Sabine Krauße
Im Lofer Cup schnitt Sabine Krauße konkurrenzlos gut ab. Beide Rennen belegte sie mit Platz eins. Im C1 der Herren pushten sich Andreas Awe und Martin Trummer an zwei Wettkampftagen um den zweiten Platz. Andreas belegte den zweiten Platz am Donnerstag beim Lofer-Cup, Martin am Freitag beim A-Ranglisten-Rennen. Für beide war kein Vorbeikommen an einem souverän fahrenden Franz Anton vom Leipziger Kanu-Club. Der Canadier-Zweier des BSV Tom Lorke/Max Gerth fuhr an beiden Wettkampftagen zwei Mal auf das Treppchen.
Bei der Deutschen Schülermeisterschaft in Sömmerda bringen die BSV Kanuten fünf Medaillen mit nach Hause.
Meister und Vizemeister
Zur deutschen Meisterschaft der Jugend- und Junioren in Hagen-Hohenlimburg schneiden die erfolgsverwöhnten BSV Kanuten nicht gut ab. Lisa Fritsche holte sich aber trotzdem ihre Goldmedaille im K1 ab, Paul Grunwald fuhr zumindest mit seinem C2 Partner Tobias Tilgner in´s Finale auf Platz sieben und holte sich zusammen im Mix mit Sabine Krauße den Vizemeister.

Juli:

Marcus Becker und Stefan Henze sagten konsequent das Heimspiel beim World-Cup in Markkleeberg ab. Marcus sein Rücken hat sich akut verschlechtert und wird vor Saisonende nicht wieder fit.
Auf dem Bootshausgelände ist viel los: Schnupperpaddeln der Waldorfschüler, die Kanujugend des Landeskanuverbandes Sachsen-Anhalt war zu Gast und die unteren Saalefahrt legte am Saalekilometer 95 anl. Diese Gepäckfahrt fand nach 2007 und 2009 nunmehr zum 3. Male statt. Diese Tour ist eingebunden in das Projekt „ DKV-Wasserwanderweg Saale Bayern – Thüringen – Sachsen-Anhalt“ und macht Werbung für das „Blaue Band®“ sowie für den Kanuwandersport. Gemeldet und teilgenommen, d.h. auch herzlich beim BSV begrüßt, waren 32 Teilnehmer aus 12 Bundesländern und den USA.
Lisa Fritsche: Doppeleuropameisterin
Lisa Fritsche wird Junioren Doppel Europameisterin. Das wird natürlich mit einem kleinen spontanen Empfang gefeiert.
Markus Becker und Stefan Henze trauen sich trotz Verletzung ins Boot und holen beim vorolympischen Test auf Londons s Lee Valley White Water Centre Bronze

August:

Birgit und Volker befahren die Trogbrücke am Wasserstraßenkreuz in Magdeburg. Dieses Aquädukt ist mit einer Länge von 918 m die längste Kanalbrücke Europas.
Sturmschaden
Ein gigantischer Gewittersturm zerlegt vor dem BSV Clubhaus die uralte Weide und legt sie auf das Eingangsgebäude. Zum Glück sah es schlimmer aus als es zum Schluss war. Viele Hände schafften ein schnelles Ende.
Der Stadtrat versenkt mit seinem Stadtratsbeschluss vom 31.08.2010 alle Hoffnungen auf den geplanten Wildwasserpark Pulverweiden.

September:

Der BSV hat im Länderpokal im Jugend- und Schülerbereich Sachsen-Anhalt erfolgreich vertreten. Erfolgreichste BSV Starter waren mit Platz zwei Leo Braune und Eric Bormann (C2), und Marc Harlak (C1). Marc Harlak nutzte den Wettkampf gleich für die Zusage an der Sportschule Halle.

Oktober und November

Bei den Ostdeutschen Meisterschaften am 01. Oktober in Königshütte holen sich Eric Borrmann, Leo Braune, Lisa Fritsche, Tobias Tilgner und Martin  BSV Kanuten den begehrten Titel.

Zum Abpaddeln waren fast 50 Kanuten gekommen, vom Vertreter des Stadtmarketing über viele Eltern, Nachwuchspaddler, Wanderpaddler von Schönburg, ehemalige Weltmeister. Alle gaben sich auf der Saale die Ehre.  Die Hände wurden danach zünftig am Feuer gewärmt und der Hunger mit einer Vielzahl Steaks und Würsten gestillt.

Pünktlich mit der Umstellung von Sommer- zur Winterzeit fand das alljährliche Brocken-Rocken des Böllberger Sportvereines statt. 12 mutige Freunde des BSV machten sich früh von Halle auf nach Ilsenburg um von dort den Brocken mit dem Fahrrad zu bezwingen.

Dezember:

BSV:TV – Jede Medaille hat ihren Ursprung am Böllberger Wehr.
Nächste Termine
Aug
17
Do
ganztägig Europameisterschaft (Junioren/u23) @ Hohenlimburg
Europameisterschaft (Junioren/u23) @ Hohenlimburg
Aug 17 – Aug 20 ganztägig
Europameisterschaft der Junioren/u23 Teilnahme nur für Nationalmannschaftmitglieder
Aug
19
Sa
ganztägig Kanu-Polo (WK) Jena @ Jena
Kanu-Polo (WK) Jena @ Jena
Aug 19 – Aug 20 ganztägig
 
ganztägig Landes-Schüler-Spiele @ Bad Dürrenberg
Landes-Schüler-Spiele @ Bad Dürrenberg
Aug 19 – Aug 20 ganztägig
Landesschülerspiele Sachsen-Anhalt. Die jüngsten Renn-Kanuten und Slalom-Kanuten unseres Bundeslandes messen sich in unterschiedlichen Disziplinen.
Spendenaufruf
Hochwasser 2013: BSV Chronologie | Schäden | Aktuelle Informationen
Nach der Flut tut Hilfe gut. Spendenaufruf des BSV Halle e. V.
Kanu-Ausbilder
DKV anerkannter Kanu-Ausbilder

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Auszeichnungen

Goldener Stern des Sports 2004
Grünes Band für Talentförderung 2007 / 2013